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Linke Antworten in der Flüchtlingsdebatte

Argumente gegen Vorurteile
Linke Antworten in der Flüchtlingsdebatte
»Schule marode, Straßen kaputt, Schwimmbad geschlossen: Seit Jahren
kein Geld in der Stadt und jetzt sollen noch Flüchtlinge integriert werden?«
Richtig, in vielen Städten und Gemeinden verrottet die öffentliche Infrastruktur.
Seit Jahren wird nicht mehr ausreichend investiert. Doch das ist hausgemacht und
hat nichts mit steigenden Flüchtlingszahlen zu tun. Die Kassen der meisten
Kommunen sind leer. Das liegt daran, dass Steuern für Reiche und Konzerne
gesenkt und Steuerflucht nicht wirksam bekämpft wurden.
Allein die Millionäre in Deutschland besitzen ein Vermögen von rund 2,5 Billionen
Euro — mehr als der Staat insgesamt Schulden hat. Statt Flüchtlinge gegen die
restliche Bevölkerung auszuspielen, sagen wir: Den Luxus, die wirklich Reichen nicht
steuerlich in die Finanzierung des Gemeinwesens zu integrieren, können wir uns
nicht länger leisten. Der Finanzminister feiert seinen ausgeglichenen Haushalt. Ein
Haushalt ist aber nicht ausgeglichen, wenn er auf Kosten der Bevölkerung hier und
heute sowie der nächsten Generation funktioniert und eine marode Infrastruktur und
eine gespaltene Gesellschaft hinterlassen wird.

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FrühLINKSempfang des Kreisverbandes MOL

Monika von der Lippe Gleichstellungsbeauftragte BB, Diana Golze, LINKEN-Vorsitzende BB, Karsten Knobbe, Bürgermeister

Demokratisch miteinander umgehen!

Traditioneller FrühLINKSempfang der LINKEN

Hoppegarten hatte DIE LINKE Märkisch-Oderland nicht zufällig als Ort für ihren traditionellen FrühLINKSempfang
am Anfang April ausgewählt. Schließlich stellt sich hier Bürgermeister, Karsten Knobbe (LINKE),
am 1. September zur Wiederwahl.

Zu den rund 70 Gästen aus Politik und Gesellschaft des diesjährigen Jahresauftaktes gehörten u. a. Landrat, Gernot Schmidt (SPD), die Vorsitzende des Kreistages, Dr. Sibylle Bock (SPD), sowie zahlreiche Bürgermeister, Amtsdirektoren, Abgeordnete von Land, Kreis und Kommunen, Vertreter von Vereinen und Einrichtungen sowie viele Genossinnen und Genossen, die sich in aufgeschlossener Atmosphäre über ein gemeinsames, sozialen Miteinander austauschten.

Ihnen allen dankte die Kreisvorsitzende der LINKEN, Bettina Fortunato, für die gute Zusammenarbeit. „Wir leben in einer Zeit, in der mit einfachen rechte Parolen Wahlsiege erststritten werden und in der Menschen ausgegrenzt und gegeneinander aufgewiegelt werden.“ Es gelte vielmehr, Menschen zusammen zu führen. Dafür seien die bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen im Mai sowie die Landtagswahlen im September von entscheidender Bedeutung“, unterstrich sie.

Von einem Scheideweg für das künftige Brandenburg und einem notwendigen Aufbruch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger wie er gerade zum gegenwärtigen Frühling passe, sprach die Vorsitzende der LINKEN Brandenburg, Diana Golze. Sie forderte, sich eindeutig von rechts außen zu distanzieren.

 

Hoppegarten im Focus

Heiterkeit im Gemeindesaal erzeugte das professionell gestaltete Bewerbungsvideo, mit dem Hoppegarten den Zuschlag für die Ausrichtung des Brandenburg-Tages 2016 erhalten hatte. Bürgermeister Knobbe konnte dann auch stolz auf zahlreiche Erfolge während seiner Amtszeit in der wirtschaftlich stärksten Gemeinde des Landkreises verweisen: Schaffung von dringend benötigten 300 Kitaplätzen, Bau einer neuen Grundschule mit Sportanlagen, Ansiedlung von Unternehmen wie Clinton (Camp David), Unterstützung der Rennbahn, Rekonstruktion des historischen Kaiserbahnhofs und vieles mehr.

Die hiesige Landtagskandidatin der LINKEN, Franziska Schneider, verwies darauf, dass sie sich gemeinsam mit Knobbe für die notwendige weiterführende Schule im Bereich Hoppegarten-Neuenhagen einsetze.

Das war auch das Stichwort für den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Uwe Salzwedel, der für eine demokratische Entscheidung über den künftigen Standort eines neuen Gymnasiums im Landkreis warb. Auch in den eigenen Reihen müssten verschiedene Ansichten akzeptiert werden, aber gemeinsam in der großen Politik gefochten werden. DIE LINKE. wolle wieder stärkste Fraktion im Landkreis werden, hob er hervor.

Musikalisch wurde der gelungene Abend schwungvoll von Singer Songwriterin Leona Heine aus der Region begleitet. Mit ihrem Lied „Lachen“ fordere sie die Politiker auf, einmal mehr zu lachen.

Renate Adolph

 

Das war die Frauentagsfeier

Mit so einem Andrang hatten wir nicht gerechnet

Die Orsvorsitzende eröffnet die Veranstaltung

Kurt Tucholsky war zwar nicht selbst anwesend,

wurde aber von Schulz und Schulz  würdig vertreten

Bianka Schmäke ist Mitglied unserer Partei geworden und erhält
den Mitgliedsausweis

Neues Mitglied und Tucholsky beim Frauentag

Den Internationalen Frauentag nahmen die Mitglieder der LINKEN Hoppegarten zum Anlass, Bianka Schmäke feierlich ihr Mitgliedsdokument der Linkspartei zu überreichen. Die Genossinnen und Genossen freuen sich, dass sich die junge, engagierte Frau aktiv in die Kommunalpolitik einbringt. Die 33-Jährige ist berufstätig, Mutter zweier Kinder und aktiv im Ortsbeirat Münchehofe tätig. Außerdem kandidiert sie im Mai zu den Kommunalwahlen für die neue Gemeindevertretung in Hoppegarten.

Rund 70 Gäste der Frauentagsfeier der LINKEN erfreuten sich zudem an Texten von Kurt Tucholsky. Das musikalisch-literarische Programm des Kabarettisten-Duos Schulz & Schulz aus Strausberg stimmte auch nachdenklich. Betrachtete doch Tucholsky, einer der bestbekannten, bestgehassten und bestbezahlten Publizisten der Weimarer Republik, die Welt mitunter mit bissigem Humor. Bedrückend, dass viele seiner politischen Satiren über Krieg und Nachkrieg sowie das Erstarken der Nazis heute noch aktuell sind.