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Mitgliederversammlung

Freitag, 19. November 2021, 18 Uhr, Haus der Generationen, Lindenallee 12, Hoppegarten

Vorschlag Tagesordnung

1. Information über die Gesamtmitgliederversammlung MOL zu den Wahlergebnissen der
    LINKEN, 13. November in Rehfelde

2. Diskussion über die Ergebnisse der Bundestags- und Landratswahlen 2021
     mit der Co-Vorsitzenden der LINKEN Brandenburg, Katharina Slanina

3. Aktuelles aus der Gemeindevertretung und dem Kreistag

4. Termine

Weihnachtsfeier, Freitag, 10. Dezember, 17 Uhr,

Haus der Generationen, Lindenallee 12, Hoppegarten

5. Sonstiges

Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit

 

Bitte meldet Euch, wenn Ihr Mitfahrgelegenheiten benötigt.

Mit herzlichen Grüßen

Renate Adolph

Ortsvorstand DIE LINKE. Hoppegarten



 

Herbe Verluste für DIE LINKE

Wir danken unseren fleißigen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern ganz herzlich für ihren engagierten Einsatz!

Die Wahlergebnisse zu den Bundestags- und Landratswahlen sind für unsere Partei dennoch eine herbe Niederlage und Enttäuschung. Unsere Wahlziele wurden nicht erreicht.

Bundesweit ein Ergebnis von 4,9 % bedeutet einen Verlust von 4,3 % zur Bundestagswahlen 2017. Dass wir wieder in Fraktionsstärke mit 39 Mandaten in den Bundestag einziehen, verdanken wir den gewonnenen Direktmandaten in Berlin (Gregor Gysi und Gesine Lötzsch) sowie in Leipzig (Sören Pellmann).

In unserem Wahlkreis 59 erreichten wir bei der Bundestagswahl bei der Erststimme für Niels-Olaf Lüders 12,5 % und belegten damit den 4. Platz hinter den Kandidaten von SPD, CDU und AfD. Bei den Zweitstimmen erhielten wir 10,3 %. Mit diesen Ergebnissen sind wir zwar besser als im Bund sowie im Land Brandenburg (9,3% Erststimme und 8,5 % Zweitstimmen), aber letztlich haben wir auch hier deutliche Stimmenverluste zu verzeichnen.

Auch die Ergebnisse der Landratswahl sind für uns ernüchternd. Mit unserem Kandidaten Uwe Salzwedel erreichten wir 14 % und belegten damit den 4. Platz hinter dem amtierenden Landrat sowie den Kandidaten von BVB/Freie Wähler und AfD. Hier kommt es nun zur Stichwahl am 17.10.2021 zwischen Gernot Schmidt und Rico Obenauf.

Die Ursachen unserer Wahlniederlagen sind sicherlich sehr vielschichtig. Wir müssen sie in den nächsten Wochen gründlich und umfassen analysieren, auswerten und daraus grundsätzliche Schlussfolgerungen ziehen. Einige zu diskutierende grundsätzliche Ursachen unserer Wahlniederlage werden sicher u.a. sein: die mediale Polarisierung des Wahlkampfes auf den Dreikampf der Kanzlerkandidatenparteien, die frühzeitige und schädliche Anbiederung unserer Partei als möglicher Regierungspartner von SPD und Grüne sowie innerparteiliche Auseinandersetzungen und Grabenkämpfe, z.B. Kampf gegen Sahra Wagenknecht.

Carsten Kopprasch

Wahlkampfleiter WK 59

 

Am Wahlabend in der Geschäftsstelle der LINKEN Märkisch-Oderland Mitglieder des Wahlkampfteams: v. l. Renate Adolph, Dieter Schäfer, Carsten Kopprasch, Simone Schubert, Niels-Olaf Lüders und Uwe Salzwedel



 

Starke Linke für Veränderungen notwendig

(Frühschoppen mit Niels-Olaf Lüders und Uwe Salzwedel)

Eine kleine Gruppe junger Leute aus dem Gymnasium Neuenhagen hatte sich zum Frühschoppen der LINKEN in Hoppegarten verabredet, um drei Wochen vor den Wahlen die hiesigen Kandidaten: Niels-Olaf Lüders für den Bundestag und Uwe Salzwedel für das Landratsamt Märkisch-Oderland, kennenzulernen. Die Erstwähler äußerten sich nach der Gesprächsrunde mit den beiden linken Kandidaten sehr angetan vom ungezwungenen Auftreten des Rechtsanwaltes aus Strausberg und des Lehrers am Gymnasiums Rüdersdorf. Ihnen gefiel die einfache Sprache, mitunter auch der erfrischende Humor, mit denen die Beiden ihre Motivationen und ihre politischen Ansätze erläuterten. Die Linkspolitiker – Lüders, Kreisvorsitzender in MOL und Salzwedel Fraktionsvorsitzender im Kreistag sowie im Jugendhilfeausschuss - unterstrichen die Notwendigkeit einer starken LINKEN in Parlamenten und Amtsstuben, um bei Sozial-, Klima- und Friedensfragen dringende Veränderungen zu befördern.

Lüders erinnerte daran, dass die soziale Spaltung in der Gesellschaft zunehme. Hier sollte konsequent gehandelt werden. Er forderte mehr Geld und Investitionen für die Bildung sowie Chancengleichheit für alle. Unermesslichem Reichtum stünden in Deutschland 2,8 Millionen Kinder gegenüber, die von Armut betroffen seien. Es müsse im wahrsten Sinne des Wortes umgesteuert werden. Die Vermögenden sollten für die Allgemeinheit endlich zur Kasse gebeten werden, wie es das Grundgesetz vorsehe.

Uwe Salzwedel erinnerte an die alarmierenden Folgen des Homeschoolings während der Corona-Pandemie für die Allgemeinbildung der nächsten Generation. Es müsse endlich für einen kontinuierlichen Schulunterricht gesorgt werden. Dabei sei die umfassende Ausstattung mit Luftfiltern erforderlich, so wie es auch DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Strausberg fordere. Zudem mahnte er an, nicht Feindbilder gegenüber anderen Ländern wie zu Russland aufzubauen, dass inzwischen von NATO-Truppen umzingelt sei. Es gelte vielmehr friedliche Kontakte vor allem junger Menschen mit anderen Völkern zu fördern. Dabei erinnerte er an die Partnerschaftsbeziehungen des Landkreises MOL zur Region Kamyschin in Russland. Solche Verbindungen wolle er als Landrat weiter mit Leben erfüllen. Zudem strebe er eine bessere Zusammenarbeit der Verwaltung des Landkreises mit gesellschaftlich Kräften sowie Bürgerinnen und Bürgern bei Endscheidungsprozessen an, zum Beispiel wenn es um Schulen, Kultureinrichtungen und die Unterstützung der regionalen Wirtschaft gehe, Daseinsvorsorge wie Gesundheit, ÖPNV, Strom und Wasser, gehörten in kommunale Hände, hob Salzwedel hervor.

Lüders, der sich als Anwalt besonders für Geflüchtete einsetzt, berichtete, dass er in den zurückliegenden Tagen viele Hilferufe von in Afghanistan lebenden Menschen erhalten habe. Die, die jetzt um ihr Leben fürchteten, seien neben Tausenden Toten und Verwundeten weitere Opfer eines verheerenden sinnlosen Krieges der USA und ihrer Verbündeten. Die Linke habe stets vor dieser Beteiligung und vor allen anderen Auslandseinsätzen Deutschlands gewarnt und niemals einem Kriegsmandat zugestimmt, erinnerte er.

Beide Vertreter riefen zur Geschlossenheit der Linken in der eigenen Partei und in der Gesellschaft auf, um gemeinsam mehr Druck für anstehende soziale und ökologische Fragestellungen machen zu können.

Den Jugendlichen gefiel´s und sie wollen in ihren Familien und im Freundeskreis die gehörten Argumente austauschen. Dazu nahmen sie sich gleich noch das Kurzahlprogramm der Partei mit.


 


 

Traditionelle Friedenswoche mit Tino Eisbrenner

Ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Hetze, Aufrüstung, Waffenexporte sowie Auslandseinsätze der Bundeswehr setzt DIE LINKE. Märkisch-Oderland auch in diesem Jahr mit einer Friedenswoche um den Weltfriedenstag am 1. September. Dabei werden sich die geplanten Diskussionen, Musik-, Film- und Gedenkveranstaltungen in Städten und Gemeinden vor allem mit der zunehmenden Kriegsgefahr in der Welt sowie dem Rechtsradikalismus auseinandersetzen.

Auftakt bildet das traditionelle Seelower Hoffest am LinksTreff, 27. August, ab 18 Uhr, Breite Straße 9. Beim Polittalk wollen u. a. die hiesigen Kandidaten der Linkspartei, Niels-Olaf Lüders für den Bundestag und Uwe Salzwedel für das Landratsamt, ihre Wahlschwerpunkte darlegen. Die Comedy Blues Band „Schwärzefüsse“ aus Eberswalde wird den Abend stimmungsvoll umrahmen.

Das legendäre Friedensfest in Strausberg wird mit einem Friedenspolitischen Forum eröffnet, 28 August, 11 Uhr, Volkshaus, Prötzeler Chaussee 7f. Dabei sollen vor allem Fluchtursachen weltweit und der Umgang mit Geflüchteten diskutiert werden.

Anschließend setzt sich der Sänger und Songschreiber Tino Eisbrenner mit seinem Programm IMAGINE PEACE für eine Welt des Friedens ein. Zudem sind zahlreiche Gesprächsrunden mit bekannten Politikern aus der Region sowie ein unterhaltsames Programm mit der Joes Bigband geplant.

Des Weiteren soll es u. a. in Bad Freienwalde und Letschin Veranstaltungen mit mahnenden Antikriegsfilmen geben.

 



 

Bitte vormerken !

(viele Besucher sind willkommen)

Wir planen für den Samstag, 4. September,  von 10 bis 12 Uhr eine Informationsveranstaltung mit

Niels-Olaf Lüders  (unser Direktkandidat für den Bundestag) und

Uwe Salzwedel (unser Berweber als Landrat für MOL)

am oder im Haus der Generationen.



 

Verhandeln statt Aufrüsten! Zusammenarbeit statt Konfrontation!

Vertreter eines breiten Bündnisses von Parteien und Organisationen forderten bei einer öffentlichen Manifestation in der Gedenkstätte Seelower Höhen am 9. Mai, 80 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion, endlich Frieden mit Russland. Sie erinnerten: Es war vor allem die Sowjetunion, die mit der Roten Armee den Sieg über den deutschen Faschismus herbeigeführt und dafür die Hauptlast des Krieges getragen hatte. Sie verlangten: Verhandeln statt Aufrüsten! Zusammenarbeit statt Konfrontation!

Die Bundestagskandidaten der LINKEN in der Oderbruchregion, Isabelle Czok-Alm und Niels-Olaf Lüders berichteten von ihren Großeltern, die ihre politischen Wege gegen Faschismus, gegen Kriege und gegen Konzerne, entscheidend mitgeprägt haben. Der Opa von Lüders war nach Misshandlungen und Erfrierungen knapp dem Todesmarsch aus einem Außenlager des KZ Buchenwald entgangen. Zuvor hatte Opa „Schorsch“ 5 1/2 Jahre lang mehrere Konzentrationslager ertragen.

Isabelle Czok-Alm forderte dazu auf, in den Parlamenten, auf den Straßen, überall, gegen Neonazis aufzutreten. Es sei unerträglich, dass rechtsextremes Gedankengut angesichts der Lehren aus der Geschichte heute wieder öffentlich geäußert werden könne.


 


Tiefe Dankbarkeit den Befreiern

Am Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus gedachten viele Bürgerinnen und Bürger mit zahlreichen Veranstaltungen auch in Märkisch-Oderland der Millionen Opfer des Zweiten Weltkrieges, u. a. in Altlandsberg, Bad Freienwalde, Buckow, Müncheberg, Seelow und Strausberg.

 

Es waren vor allem junge Leute, die den würdigen Gedenkspaziergang der LINKEN und des Vereins der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN - BdA) am 8. Mai in Strausberg mit vier eindrucksvollen Audio-Installationen begleiteten. Auf dem Weg von der Geschäftsstelle der LINKEN bis zum Ehrenhain für die Opfer des Faschismus im Zentrum der Stadt erinnerten sie an vier Haltepunkten per Tonbandaufnahmen mit Erlebnissen von Zeitzeugen an das Ende des verheerenden Weltkrieges.

Am ersten Gedenkort konnten die zahlreichen Teilnehmer per Lautsprecher erfahren, wie der einstige SPD-Stadtrat und Kämpfer gegen die Hitler-Diktatur, Georg Kurtze, am 20. April 1945 eine weiße Fahne auf das Strausberger Rathaus hisste. An der nächsten Station wurde berichtet, wie der ehemalige Gefangene des KZ-Wulkow Klaus Scheurenberg das Heranrücken der Roten Armee erlebte. Die Tonbandaufnahme an einem weiteren Gedenkpunkt handelte vom Vorrücken der Roten Armee in und um Strausberg. Und schließlich am Ehrenmal war auf einer Aufnahme Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, zu hören mit Auszügen aus ihrem Offenen Brief an die Bundesregierung: "Der 8. Mai muss ein Feiertag werden". Zum Abschluss des beeindruckenden Gedenkspazierganges legten Einwohner am Ehrenmal Blumen nieder. Zu ihnen gehörte der hiesige Bundestagskandidat, Niels-Olaf Lüders, der die vielen Opfer mit einem Blumengebinde der Linkspartei ehrte. Er war tief bewegt, als er von dem emotionalen Gedenken in Müncheberg für N.I. Bejajew erfuhr und legte am folgenden Tag an seinem Grab Blumen nieder.

 

Berührende Schicksale, sinnloses Sterben

Am Sowjetischen Ehrenmal in Müncheberg hatte Bürgermeisterin, Uta Barkusky, (DIE LINKE) an Nikolai Iwanowisch Beljajew erinnert, gefallen am 16. April 1945, mit 22 Jahren. Der Unterleutnant hat auf dem heutigen Sowjetischen Ehrenfriedhof der Stadt seine letzte Ruhestätte gefunden. Über Social Media und mit Hilfe von „Druschba-global“ gelang es seinem Enkel jetzt, den Ort des Todes seines Opas zu finden. Er war einer von 258 sowjetischen Soldaten, die bei den Kämpfen um Müncheberg ihr Leben ließen. Dabei hätte die Stadt kampflos übergeben werden können. Das hatten die Nazis nicht zugelassen.

Viele Tränen der Trauer lösten sich nun nach 76 Jahren bei anwesenden Nachfahren des gefallenen Unterleutnants, als sie endlich an dessen Grab auf dem Ehrenfriedhof stehen konnten. Im Anschluss an die Schilderung der Befreiung der Stadt wollten viele Teilnehmer nicht gleich heim. Zu sehr hatte sie das Schicksal des gefallenen jungen Mannes und seiner Kameraden aufgewühlt. Es gab noch zahlreiche Gespräche mit dem Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Frank Hahnel, dem Kreistagsabgeordneten Dietmar Barkusky (beide DIE LINKE) sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der VVN – BdA, der Bürgerinitiative „Müncheberg ist bunt“ und Teilnehmern der Druschba-Oder-Neiße-Friedensfahrt.

 

 

Meinst Du die Russen wollen Krieg?

Zur Gedenkstätte auf den Seelower Höhen waren am 8. Mai zahlreiche Teilnehmer auf Einladung der LINKEN gekommen. Stadtvorsitzende, Doris Richter, unterstrich die Bedeutung des traditionellen Gedenkens an diesem Tag und an diesem historischen Ort, trotz Pandemie mit den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen. Das Lied „Meinst Du die Russen wollen Krieg“ auf Russisch und vom Band bildete den stark emotionalen Auftakt der Veranstaltung. Die Frage des Liedes beantwortete der Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag MOL und voraussichtliche Kandidat für die Landratswahl im September, Uwe Salzwedel, in seiner Rede: „Niemand will Krieg. Kriege haben noch nie ein Problem der Menschheit gelöst. Jeder Krieg ist ein Verbrechen. Was geht nur in denn Köpfen von Politikern vor, die immer mehr Rüstungsausgaben fordern?“ Salzwedel verwies auf die Konzerne, die an der Produktion von Waffen verdienten. Zudem würden offensichtlich Feindbilder gebraucht, um von sozialen Missständen in der Bundesrepublik abzulenken. Er kritisierte die feindselige Politik der Nato gegenüber Russland und die weitere Stationierung von Truppen an Russlands Grenzen. Er empfahl, lieber die Hand auszustrecken, als die Faust zu ballen.

Zum Abschluss des Gedenkens erklang das Lied „Kleine weiße Friedenstaube“.

In Buckow gedachten Mitglieder und Freunde der Regionalgruppe Strausberg des Verbandes zur Pflege der Tradition der NVA und der Grenztruppen der DDR der Millionen Opfer von Krieg und Faschismus, namentlich einer hier im April 1945 ums Leben gekommenen Flugzeugbesatzung.

 

dav
edf

Gedenken zum 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Nie wieder Faschismus und nie wieder Krieg!

Vertreter eines breiten Bündnisses von Parteien und Organisationen gedenken am 9. Mai am Ehrenmal der Gedenkstätte „Seelower Höhen“ des 76. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus und des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion.

In einem Aufruf erinnen sie daran, dass der Zweite Weltkrieg über 55 Millionen Tote sowie Hunger, Not und Elend brachte. Es war vor allem die Sowjetunion, die mit der Roten Armee den Sieg über den deutschen Faschismus herbeiführte und dafür die Hauptlast des Krieges trug.

Sie appellierten:

Die Opfer von Krieg und Faschismus sind nicht vergessen!

Abrüstung jetzt! Keine Erhöhung des Rüstungshaushaltes!

Verhandeln statt Aufrüsten! Zusammenarbeit statt Konfrontation!

Keine US-Transporte durch Brandenburg! Friede mit Russland und China!

 

. Gedenkfeier in der Gedenkstätte Seelower Höhen, Küstriner Straße 28,

9. Mai, 15 Uhr, Redner ist der Bundestagskandidat der LINKEN, Niels-Olaf Lüders.

 

Zahlreiche Gedenkkundgebungen, an denen auch Mitglieder der LINKEN teilnehmen, finden zudem am 8. Mai an Sowjetischen Ehrenmalen in Altlandsberg, Bad Freienwalde, Buckow, Müncheberg, Seelow und Strausberg statt.

 

. Gedenkfeier am Sowjetischen Ehrenhain auf dem Marktplatz in Altlandsberg,

8. Mai, 11 Uhr

 

. Gedenkspaziergang in Strausberg von der Geschäftsstelle der LINKEN,

Große Straße 45, zum OdF-Ehrenhain in der Wriezener Straße mit

Programmeinlagen

8. Mai, 14 bis 16 Uhr



 

Mietendeckel bundesweit erstreiten

 

Die Immobilienlobby jubelt: Mieten können wieder steigen und Aktionäre richtig abkassieren. Über 70 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger befürworten den Berliner Mietendeckel. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu einer Klage von Bundestagsabgeordneten der CDU und FDP macht fassungslos: Weil die Bundesregierung mit ihrer fast völlig wirkungslosen Mietpreisbremse das Mietpreisrecht bereits geregelt habe, dürften Bundesländer nichts gegen den Mietenwahnsinn unternehmen.

Also lasst uns auf Bundesebene das Mietpreisrecht neu regeln. Sorgen wir dafür, dass dieser Schuss der von den Miethaien gefütterten Kläger nach hinten losgeht. Im September sind Bundestagswahlen. Der Wähler hat die Chance, für einen Bundesmietendeckel zu sorgen. Eine soziale Mietenpolitik ist mehr denn je ein Auftrag für DIE LINKE.

 

Niels-Olaf Lüders

Bundestagskandidat der LINKEN im WK 59

dafür stehen wir

Niels-Olaf Lüders, Bundestagskandidat im WK 95

zur Bereicherung von Abgeordneten

So ist es. Wenn man mit der Grundhaltung Politik macht, dass die Menschen für die profitorientierte Wirtschaft da sind und nicht umgekehrt. Und wenn daher zwischen diese Politiker und die Wirtschaftslobbyisten kein Blatt Papier mehr passt, dann ist es zur Korruption oft nur noch ein kleiner Schritt. Es gibt jede Menge vorgeschlagener Regelungen um den Wirtschaftslobbyismus besser zu kontrollieren, die allerdings von der CDU/CSU seit Jahren blockiert werden. Warum wohl? Aber zur Wahrheit gehört auch: Keine Regelung kann Korruption ganz ausschließen. Es kommt letztlich doch immer auf das Politikverständnis der jeweiligen Politiker*innen an (siehe oben).

Daher: Augen auf bei der Wahl!



 

Die „reitenden Boten“ von MOL

Nur in Märkisch-Oderland erhalten Geflüchtete keine Gesundheitskarte, die sich in allen anderen Landkreisen Brandenburgs seit Jahren bewährt hat. Auch müssen Geflüchtete in MOL ihr Geld zum Leben jeden Monat selbst im entlegenen Diedersdorf bei Seelow abholen. Um während der Pandemie diese erzwungene Herumreiserei zu beschränken, hat sich Landrat, Gernot Schmidt, etwas ganz Pfiffiges einfallen lassen. Er schickt seine Mitarbeiter wie anno dazumal als „reitende Boten“ mit Schecks zu den Geflüchteten, die diese dann bei ihren Banken einlösen müssen. Geht so eine effiziente und mitarbeiterfreundliche Verwaltung?

Gegen die sonderaufsichtsrechtliche Weisung des Brandenburger Gesundheitsministeriums eine Gesundheitskarte einzuführen, hat der Landrat auf Kosten des Kreishaushaltes vor dem Verwaltungsgericht Klage erhoben.

Seit Jahren kämpft DIE LINKE dafür, diese menschlich, aber auch rechtlich nicht nachvollziehbare Verwaltungspraxis endlich zu beenden. Auf der Sitzung des Gesundheitsausschusses des Kreistages am 12. Januar wurden auf Druck der Linksfraktion die unwürdigen und unsinnigen Praktiken erneut angesprochen.

Und der Erste Landratsbeigeordnete, Friedemann Hanke, (CDU) erklärte dazu: „Es ist ein Personenkreis, der im Verfahren steht oder im Widerspruchsverfahren gegen den Ablehnungsbescheid. Die haben zum großen Teil negative Bescheide.“ (MOZ, 21.01.2021)

Abgesehen davon, dass es sachlich schlicht falsch ist, dass es sich um „Widerspruchsverfahren gegen den Ablehnungsbescheid“ handelt, da es bei Asylanträgen tatsächlich um verwaltungsgerichtliche Klageverfahren geht, offenbart diese Begründung aber doch zumindest ein Verständnis von Rechtsstaatlichkeit, das fassungslos macht. Soll das bedeuten, dass diesen Menschen nur deswegen misstraut wird, weil sie um eine gerichtliche Überprüfung eines negativen Bescheids nachsuchen, was doch ihr gutes Recht ist? Oder soll es heißen, dass schon die nicht rechtskräftigen negativen Bescheide, die häufig von den Gerichten korrigiert werden, in Verkennung rechtsstaatlicher Grundsätze zum Anlass für dieses Misstrauen und den unangemessenen Kontrollwahn genommen werden?

Es wird allerhöchste Zeit über diese Haltung des Landrats und deren Begründung nun endlich parteiübergreifend ins Gespräch zu kommen. Selbst die sinnloserweise in der Pandemie erhöhten Risiken ausgesetzten Mitarbeiter des Landkreises verstehen diese „politische Entscheidung“ des Landrats offenbar nicht mehr. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Burkhard Paetzold, (Bündnis 90/Die Grünen) hat bereits richtig erkannt: „Das wäre jetzt doch ein geeigneter Zeitpunkt, um einmal umzukehren…“.

 

Niels-Olaf Lüders

Bundestagskandidat der LINKEN in MOL

 



 

Haus der Generationen

(Austauch von e-mails)

Liebes Team des Hauses der Generationen,
DIE LINKE. Hoppegarten bedauert sehr, dass Ihr tolles Engagement und Ihre Kraft
für den umfassenden Ausbau des Hauses zu einem sozial und kulturell wichtigen
Treffpunkt in unserer Gemeinde aus uns kaum nachvollziehbaren Gründen nicht
weitergeführt werden kann.
Eigentlich müsste man eine Institution, wie Sie sie an diesem Standort weiterentwickelt haben, für Hoppegarten erfinden und froh sein, dass es sie für Jung und Alt, eben Generationen übergreifend gibt.

Wir danken Ihnen ganz herzlichen für Ihre aufopferungsvolle Arbeit und wünschen Ihnen für Ihre künftigen Aufgaben und im persönlichen Bereich alles Gute!

Renate Adolph
Vorsitzende DIE LINKE. Hoppegarten

 

 

Liebe Frau Adolph,

vielen Dank für Ihre Mail, die damit verbundene Information und Ihre freundlichen Worte. Auch wir bedauern die Entscheidung der Gemeinde Hoppegarten. Sowohl mein Kollege als auch ich haben viel Herzblut in das Projekt gesteckt. Wir denken, dass hat man in vielerlei Hinsicht gemerkt. Nun ist es Zeit, sich anderen Projekten zu widmen. Trotzdem möchten wir, unabhängig von der nun negativen Entscheidung und den damit verbundenen Auswirkungen für uns, vor allem die positive Zeit im Gedächtnis behalten. Die Menschen, die wir getroffen haben, die Möglichkeiten und Angebote, die wir generiert haben. Das ist es, was letztendlich zählt.

Ich danke Ihnen für die Kooperation und stets positive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren!

Alles Gute für Sie!

Beste Grüße!

 

Claudia Kirschenbaum

Koordinatorin – MGH „Haus der Generationen“ Hoppegarten


 


 

Bundestagswahl 2021

Niels-Olaf Lüders ist Direktkandidat der LINKEN

Niels-Olaf Lüders wurde am 24. Oktober zum Direktkandidaten der LINKEN im Wahlkreis 59 (Märkisch-Oderland/Barnim II) für die Bundestagswahlen 2021 gewählt. Auf einer Mitgliederversammlung in Bernau setzte sich der 53jährige Rechtsanwalt aus Strausberg mit 50 Prozent vor der Chemikerin, Dr. Hildegard Bossmann, aus Bernau (33 Prozent) sowie dem Ingenieur für Gebäudetechnik, Reimar Pflanz, aus Waldsieversdorf (17 Prozent) durch.

Lüders ist neben seiner Tätigkeit als Anwalt auch Kreisvorsitzender der LINKEN in Märkisch-Oderland und Vorsitzender des Stadtvorstandes Strausberg. In seiner Bewerbungsrede unterstrich er, dass das bestehende Wirtschaftssystem die Probleme der Menschheit wie Klima, Kriege, Hunger und Not nicht lösen könne. Es müssten Gesetze her, die nicht länger aus der Feder von Lobbyisten stammten, sondern den Menschen dienten. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Erhaltung des Friedens als fundamentale Voraussetzung für ein guten Lebens. Im reichen Deutschland sollte es zudem möglich sein, dass jedes Kind gleiche Chancen erhalte. Er wolle sich im Bundestag für konkrete Projekte im Zusammengehen mit Bewegungen und Initiativen für eine friedliebende, gerechte Gesellschaft einsetzen. Dass man das versuchen könne, zeigten die Berliner mit dem Mietendeckel und die Linksfraktion im Landtag Brandenburg mit ihrem Antrag, die Firma Tesla auch für Kosten notwendiger Infrastruktur im Umfeld ihrer künftigen Gigafabrik in Grünheide heranzuziehen. Wichtig sei es, den Leuten zuzuhören und sich für Lösungen ihrer Sorgen stark zu machen, hob der Direktkandidat hervor.

Für eine solidarische Gesellschaft sprach sich auch die Co-Landesvorsitzende der LINKEN in Brandenburg, Katharina Slanina, in ihrem Grußwort aus. Sie forderte eine Stärkung der öffentlichen Vorsorge in allen Lebensbereichen, besonders im Gesundheitswesen und plädierte dafür, mehr Medienkompetenz in den Schulen zu ermöglichen. „Wir wollen mit unserem Kandidaten ansprechbar sein. Die Menschen müssen sich von der LINKEN vertreten sehen“. Sie freue sich auf einen engagierten Wahlkampf der Genossinnen und Genossen für das Direktmandat von Niels-Olaf Lüders, sagte sie.


 


 

Niels-Olaf Lüders

(nach der Wahl)

Linksfraktion feierte Corona-Helfer

Zu einem ganz besonderen Empfang hat die Linksfraktion des Kreistages Märkisch-Oderland am 11. September engagierte Helfer während der Corona-Pandemie aus dem ganzen Landkreis eingeladen. Auf einem Vierseitenhof in Quappendorf bei Neuhardenberg bedankten sich die Kreistagsabgeordneten bei Aktiven in der Pflege, im Ehrenamt, in der Kultur oder im Breitensport. „Wir brauchen, diejenigen, die in sozialen Bereichen helfen, nicht diejenigen, die mit Geld jonglieren“, sagte Fraktionsvorsitzender, Uwe Salzwedel. Leider habe soziale Kälte im Land zugenommen. Der Vorsitzende der LINKEN MOL, Niels-Olaf Lüders, forderte höhere Löhne für die Beschäftigten in sozialen Bereichen.

Einen Höhepunkt bildete die Übergabe von an diesem Abend gesammelten 380 Euro sowie einer Spende von 140 Euro von Freienwalder LINKEN an Mitglieder des Vereins „Wir packen´s“ aus Bad Freienwalde. Mit den beiden Spenden können ca. 1000 warme Mahlzeiten finanziert werden, sagte Miriam Tödter von der Hilfsinitiative. Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager auf Lesbos startet der Verein ion den kommenden Tagen einen Hilfstransport mit Decken, Kleidung, Hygieneartikeln und Lebensmitteln nach Griechenland.

Schüler der Musikschule „Hugo Distler“ Eggersdorf verliehen dem Sommerabend mit bekannten klassischen Musikstücken einen ehrwürdigen Glanz. Liedermacherin Heike Mildner erfreute mit nachdenklichen Liedern über unsere Zeit. Es war ein gelungener Empfang ganz anderer Art mit vielen guten Gesprächen bei Grillwurst, Gulaschsuppe und anderen regionalen Leckereien.


Renate Adolph

 

Linke Politik ist beste Strategie gegen Rechtsradikale

von Renate Adolph

Gute linke Politik ist beste Strategie gegen Rechtsradikale

Die AfD in Brandenburg wird vom Verfassungsschutz als „rechtsextremer Verdachtsfall“ eingestuft. Brandenburgs langjähriger AfD-Vorsitzender Kalbitz war Mitglied einer rechtsextremen Jugendorganisation. Thüringens Vorsitzender der AfD Höcke darf laut richterlichem Urteil als Faschist bezeichnet werden.

Doch wie gehen Linksfraktionen mit Mitgliedern einer solchen Partei in kommunalen Vertretungen um, wenn es beispielsweise um einen Jugendclub geht oder wenn es sich doch um den Nachbarn von nebenan handelt? Eigentlich gilt doch für DIE LINKE.: Keine Zusammenarbeit mit der sich immer offener als faschistisch darstellenden AfD. Darüber berieten linke Kommunalvertreter gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Andrea Johlige Anfang September in Hoppegarten.

Anhand von Verbindungen zu rechten, konservativen und nationalen Bewegungen, Burschenschaften, Vereinen und Stiftungen erläuterte Johlige, wie die AfD als deren parlamentarischer Arm genutzt wird. Zunehmend werde die AfD von Bestrebungen dominiert, die gegen die Freiheitlich Demokratische Grundordnung gerichtet seien. Ihr ethnokulturelles Volksbild verstoße gegen die Würde des Menschen, unterstrich die LINKEN-Politikerin. Zu den Inhalten der Partei gehörten: restriktive Flüchtlingspolitik, eine auf deutsche Kultur gerichtete identitätsstiftende Bildungspolitik, Leugnung des Klimawandels, Widerstand gegen den Kohleausstieg, mehr Befugnisse für Polizei und Bundeswehr im Innern, anti-islamische Mobilisierung aber auch gerechtere Renten und Streuern. Dieser „Soziale Patriotismus“ fände vor allem bei Nichtwählern, Abgehängten und Arbeitern Zuspruch.

 

Wie umgehen mit der AfD?

Aufgabe sei es, sich eindeutig von rassistischem, faschistischem, menschenfeindlichem und diskriminierendem Gedankengut abzugrenzen, Profil und Inhalte der AfD zu entlarven und der „Normalisierung" der extrem rechten Partei Einhalt zu gebieten, appellierte Landtagsabgeordnete. Vor Ort greife die Partei häufig populistische Themen auf. Es gelte auch auf kommunaler Ebene: Keine gemeinsamen Anträge, Initiativen, Erklärungen und Veranstaltungen; keine Zustimmung zu Anträgen der AfD; keine Unterstützung in Personalangelegenheiten. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Aktivitäten der Rechtsextremen sei vielmehr notwendig.

„Wir sollten verdeutlichen, dass die politischen Positionen der AfD gegen eine solidarische, demokratische und egalitäre Gesellschaft gerichtet sind“, so Andrea Johlige. Die Symbolik ihres Tuns müsste immer mitgedacht werden Deshalb sei es legitim, auch Sachanträge abzulehnen, die keine explizit rechtsradikale Inhalte bedienten. Denn wer sich in der AfD engagiere, sei Teil eines insgesamt rechtsextremen Konstrukts.

Absprachen mit anderen Fraktionen und demokratischen Kräfte sowie gemeinsames Agieren seien wichtig.

Es gelte im Alltag, in breiten gesellschaftlichen Bündnissen ein deutliches Zeichen gegen die zunehmend rechtsextremen Gefahr zu setzen und zugleich für eine

mitmenschliche Gesellschaft, für das Recht auf Asyl und Werte der Humanität zu werben. Es gehe darum, zu Agieren und nicht nur zu Reagieren! Gute linke Politik sei die beste Strategie gegen Rechtsextreme auch in Kommunalvertretungen!

 

Parteiarbeit

Auch in der Corana-Krise betreiben wir politische Arbeit.

Im angemessenen Sitzabstand haben sich die Mitglieder der Parteiorganistationen und der Fraktionen Die.Linke aus Hoppegarten und Neuenhagen mit Andrea Johlige,  Landtagsabgeordnete unserere Partei im Land Brandenburg  zu einer Diskussionsrunde zusammengefunden.

Danke Andrea für Deine Ausführungen.

Andra Johlige zu Gast in Hoppegarten

Wir wollen keine Aufrüstung! Für ein friedliches Miteinander aller Völker!

Lasst uns eine Menschenkette für den Frieden bilden.

 

Zeigt mit uns gemeinsam Eure Empörung über die aktuell von unserer Regierung wieder verstärkt angefachte Kriegshetze durch Schaffung künstlicher Feindbilder und angeblicher Bedrohungslagen. Wir lassen uns aber nicht für dumm verkaufen. Die größte Bedrohung für den Frieden geht von diesen Kriegstreibern selbst aus, die da meinen, Deutschland müsse nun weltweit wieder mehr militärische Verantwortung übernehmen.

 

Wir stehen auch gemeinsam dagegen auf, dass unschuldige Menschen in vielen, oft sehr armen Ländern schon jetzt unter den Stellvertreterkriegen dieser Kriegstreiber unfassbar leiden müssen. Die von unserer Regierung angeführten Gründe für die weltweiten militärischen Interventionen sind fadenscheinig und werden immer unglaubwürdiger. Nein, wir lassen uns nicht für dumm verkaufen. Ohne unsere Auslandseinsätze und ohne unsere Waffenexporte wäre die Welt eine friedlichere.

 

Wann: 29.08.2020 von 11:00 bis 12:00 Uhr

Treffpunkt: Markt, 15344 Strausberg

 

Ausgehend vom Treffpunkt am Markt werden wir in beide Richtungen der Großen Straße auf den Bürgersteigen der Großen Straße eine Menschenkette für die Frieden bilden. Um 11:30 Uhr soll die Kette – begleitet von kreativen Aktionen – stehen. Wir bitten Euch darum, unbedingt die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

 

DIE LINKE Kreisverband Märkisch-Oderland und Stadtverband Strausberg


 


 

Vielfältiges Programm in Friedenswochen trotz Corona

Ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Hetze, Aufrüstung, Waffenexporte sowie Auslandseinsätze der Bundeswehr setzt DIE LINKE. Märkisch-Oderland mit ihren traditionellen Friedenswochen um den Weltfriedenstag am 1. September herum auch in diesem Jahr trotz Corona. In der gegenwärtigen Ausnahmesituation werden es weniger, dennoch ebenso gut vernehmbare Veranstaltungen im Landkreis sein:

"1917": Apokalypse damals

25. August, 19 Uhr, Letschin, Haus Lichtblick, Karl-Marx-Straße 2

"1917" ist ein spannender, wahrhaftiger Antikriegsfilm, in dem Oscarpreisträger Sam Mendes den Irrsinn von Kriegen eindrucksvoll widergespiegelt. Im Ersten Weltkrieg an der Westfront herrschen im Stellungskrieg Abstumpfung, Langeweile, Zynismus, Wahnsinn.

Menschenleben retten

28. August, 18 Uhr, Bad Freienwalde, Konzerthalle, Georgenkirchstr. 1

Andreas Steinert vom Verein „Wir packen´s an - Nothilfe Geflüchtete“ berichtet über die Situation von Flüchtlingen in Griechenland. Die Initiative schickt Hilfstrucks in griechische Flüchtlingslager und informierte sich vor Ort.

Menschenkette trägt Friedensgedanken

29. August, 11 bis 12 Uhr, Strausberg ab Markt

Eine Menschenkette mit Plakaten, Fahnen, Musik und buntem Kultureinlagen will auf das Friedensthema aufmerksam machen. Auf der Strecke vom Markt, entlang der Großen Straße bis zum Landsberger Tor werden sich dazu unter Einhaltung von Sicherheitsabständen Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis versammeln.

Überdimensionale Friedenstaube auf dem Marktplatz

1.September, 10 bis 12 Uhr, Seelow, Marktplatz

An diesem Markttag flattert eine riesige Friedenstaube auf einem Banner über den Platz. Mitglieder der LINKEN wollen unter diesem markanten Zeichen Unterschriften sammeln für den Appell mehrerer Friedensorganisationen wie IPPNW an die Bundesregierung, das UN-Atomwaffenverbot endlich zu unterzeichnen. 122 Staaten haben 2017 den Vertrag beschlossen. Deutschland fehlt bisher.

Der besonderer Gedenkort Seelower Höhen

1.September, 18 Uhr, Podiumsdiskussion, Seelow, Kulturhaus, Erich-Weinert-Str. 13
Auf der Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung, Modrow-Stiftung und Verein „akternativen denken“ diskutieren namhafte Persönlichkeiten über die Zukunft des besonderen erinnerungspolitischen Platzes. Zuvor findet um 16 Uhr ein Rundgang durch die Gedenkstätte statt.

Kunst will Frieden

5. September, ab 10 Uhr Buckow, Marktplatz

Die Buckower LINKE wird zusammen mit Buckower Freizeitkünstlern und Euch einen Aktionsnachmittag gestalten.

 

Antifaschisten gedenken der Opfer des Faschismus

13. September, 10 Uhr, Strausberg, OdF-Ehrenhain, Wriezener Str. (hinter Bonhoeffer-Seniorenheim)

Junge Antifaschisten bestreiten die diesjährige Gedenkveranstaltung am Tag der Opfer des Faschismus am OdF-Ehrenhain. Die Gedenkrede hält Niels-Olaf Lüders, Kreisvorsitzender der LINKEN Märkisch-Oderland.



 

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Gedenken der Opfer und Dank den Befreiern

„Für uns Antifaschisten ist der Tag der Befreiung vor 75 Jahren Mahnung und Pflicht zugleich. Wir stellen uns aktiv und solidarisch an die Seite aller, die gegen Faschismus, Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus kämpfen“, unterstrich der Vorsitzende der Linksfraktion im Brandenburger Landtag, Sebastian Walter, in der Gedenkstätte Seelower Höhen am 8. Mai. „Dieser Gedenktag ist ein Tag der Befreiung vom Faschismus, was denn sonst“, sagte er.

So wie in Seelow gedachten Mitglieder der LINKEN Märkisch-Oderland zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern in zahlreichen Orten an sowjetischen Ehrenmalen und weiteren Gedenkorten der rund 60 Millionen Toten des Zweiten Weltkrieges, u. a. in Letschin im Oderbruch, in Bad Freienwalde, Müncheberg, Buckow, Strausberg, Petershagen/Eggersdorf bis hin in Altlandsberg an der Berliner Stadtgrenze. Ihr besonderer Dank galt der Roten Armee, die die Hauptlast zur Beendigung des mörderischen Krieges getragen hat.

In Strausberg gingen zahlreiche Menschen im Gedenken mit roten Nelken von der Kreisgeschäftsstelle der LINKEN in der Großen Straße zum einige hundert Meter entfernten Ehrenhain der Opfer des Faschismus und legten hier die Blumen nieder.

An den Gedenkplatten auf dem Marktplatz von Altlandsberg gedachten Einwohner der Stadt zusammen mit Mitgliedern der Linkspartei aus benachbarten Gemeinden sowie des VVN - Bund der Antifaschisten mit einer Schweigeminute, Blumensträußen und Kränzen der unzähligen Opfer der Nazidiktatur.



 

Aufruf der LINKEN Hoppegarten zu Spenden für die Tafel

Die Ausgabestellen der Tafeln in Märkisch-Oderland, darunter auch in Hoppegarten, benötigen
in der gegenwärtig angespannten Zeit der Corona-Pandemie dringend Unterstützung für die
Verteilung von Lebensmitteln.

Immer mehr Bedürftige sind auf Hilfen von den Tafeln angewiesen, vor allem Senioren und Kinder.

DIE LINKE Hoppegarten ruft dazu auf, die wichtige Arbeit der Tafeln mit einer Spende zu unterstützen.

Bitte nutzt dafür den Kontakt zu Renate Adolph.

Ihr erhaltet nach unserer Gesamtüberweisung von der Tafel eine Spendenquittung über Euren Betrag.

 

Ortsvorstand DIE LINKE. Hoppegarten


 


 

Spendenaufruf für die Tafeln

 

Gemeinsamer Aufruf

Horte – Soziales Zentrum / Alternatives Jugendprojekt 1260 e.V.
Kreisverband Die Linke Märkisch-Oderland
Stadtverband DIE LINKE Strausberg

Liebe Nachbar*innen und Freund*innen,

wir sehen überall viel Hilfsangebote und Solidarität, was wundervoll ist. An vielen Stellen entstehen Nachbar*innenschaftshilfen und Menschen schauen, wo sie anderen Menschen helfen können. Das ist gut und wichtig, damit niemand zurückgelassen wird. Und genau das ist uns wichtig und deswegen rufen wir Sie hiermit zu Spenden für die Tafel auf.

Die Tafel hat derzeit nicht genug Lebensmittel, um Essen an Bedürftige auszugeben und das obwohl immer noch genug Helfer*innen vor Ort sind und trotz Corona ehrenamtlich mitarbeiten. Da die Supermärkte zumeist leer gekauft werden und keine Lebensmittel mehr spenden können, ist die Versorgung durch die Tafel für viele Menschen in Gefahr. Auch wenn wir verstehen können, dass Menschen sich absichern wollen, müssen wir dies solidarisch tun, sodass alle einen stetigen Zugang zu Lebensmitteln haben. Spenden Sie zusätzlich gekaufte Lebensmittel an die Tafeln in ihrer Umgebung. Lebensmittelspenden können auch im Horte (Peter-Göring-Str. 25 in Strausberg) abgegeben werden. Wir werden diese dann an die Tafel in Strausberg weitergeben.

Oder spenden Sie Geld, damit die Arbeit der Tafeln sichergestellt ist.

Arbeitslosenverband Strausberg
IBAN: DE50 1705 4040 3000 3185 41
Sparkasse MOL
"Spende für Tafel"

- Tafel Strausberg, Klosterdorfer Chaussee 15, 14344 Strausberg, Tel.: 033 41 - 21 74 61

- Ausgabestelle Hoppegarten: Rudolf-Breitscheid-Str. 35, 15366 Hoppegarten

- Ausgabestelle Rüdersdorf: Woltersdorfer Str. 14a, 15562 Rüdersdorf bei Berlin

- Ausgabestelle Wriezen: Frankfurter Str. 69, 16269 Wriezen

Kontoverbindung:
Volkssolidarität Oderland
IBAN: DE07 1705 4040 3601 2987 23
Sparkasse MOL
„Tafel Seelow“

- Ausgabestelle Seelow: Breite Straße 17, 15306 Seelow

Bleiben Sie solidarisch und gesund!


 


 

Linksfraktion spendete 930 Euro an Tafeln

Wir rufen nicht nur zum Spenden auf, wir machen es!

930 Euro haben die Mitglieder der Linksfraktion des Kreistages Märkisch-Oderland für die Tafeln im Landkreis gespendet. Unterstützung für die Verteilung von Lebensmitteln werde gerade in der gegenwärtig angespannten Zeit der Corona-Pandemie dringend in den Ausgabestellen Strausberg, Seelow, Hoppegarten, Rüdersdorf und Wriezen benötigt, betonte Fraktionsvorsitzender, Uwe Salzwedel. Die Tafeln hätten zurzeit nicht genug Lebensmittel für Bedürftige, obwohl immer noch ausreichend ehrenamtliche Helfer*innen vor Ort seien. Da die Supermärkte einen ungewohnt starken Abkauf verzeichneten und nur wenig oder gar nichts abgeben könnten, sei die Versorgung für viele arme Menschen in Gefahr. Immer mehr Bedürftige seien aber auf Hilfen von den Tafeln angewiesen, vor allem Senioren und Kinder. „Die Zahl der Menschen, die die Essensangebote regelmäßig in Anspruch nehmen, ist bundesweit innerhalb eines Jahres um zehn Prozent gestiegen. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern sind es immer mehr Rentner, die ohne diese Hilfen nicht über den Monat kommen. Die Nachfrage erhöht sich immens – auch in Brandenburg. Das ist in einem der reichsten Länder der Welt eine Schande“, so Salzwedel.


 




 

 

 

 

Solidarität und Zusammenhalt sind unsere Stärke

Aus dem Aufruf des Kreisvorsitzenden der LINKEN Märkisch-Oderland, Niels-Olaf Lüders, zur Hilfe während der Corona-Pandemie:

 

Wir möchten, dass in dieser schwierigen Situation möglichst niemand allein gelassen bleibt. Wir müssen jetzt sowohl innerparteilich als auch darüber hinaus zusammenhalten, auch und gerade, weil es das Gebot der Stunde ist, physisch voneinander Abstand zu halten.

Wir wollen daher mit vielen Genossinnen und Genossen unserer Partei – aber auch mit Menschen, die in ihrem Umfeld Hilfe und Zuwendung brauchen – Kontakt aufnehmen. Es hat sich herausgestellt, dass dabei ein persönliches Gespräch am Telefon sowie eine Nachricht per Email oder Messenger-Dienst das Beste sind. Es geht neben rein praktischer Hilfe, die so sehr gezielt angeboten werden kann, schließlich auch um menschliche Wärme. Auch das ist etwas sehr Wichtiges, gerade in dieser Zeit. Wir wollen unsere vorhandene Parteistruktur nutzen, um Kontakte herzustellen und so eine Kommunikation zwischen Hilfesuchenden und Helfer*innen zu ermöglichen.

Bleibt bitte alle gesund und passt auf Euch und Eure Mitmenschen auf!

Weitere Infos unter: www.dielinke-mol.de.



 

Globale Solidarität

 

Globale Solidarität

Unsere Welt gerät aus den Fugen, was können wir tun?

Liebe Leser*innen,

Solidarität zeigen, Rücksicht nehmen – dies fordern Politiker*innen gebetsmühlenartig angesichts der aktuellen Corona-Pandemie. Zweifellos ist Solidarität im Privaten derzeit essentiell. Als Humanistin ist für mich ein solidarisches Miteinander ohnehin ein Grunddatum. Unser Online-Dossier im April trägt den Titel «Globale Solidarität». Wir möchten mit dem Dossier Räume öffnen für Debatten und Austausch innerhalb der internationalen Linken und Ideen entwickeln, wie wir globale Solidarität im 21. Jahrhundert gestalten können. Ein Schwerpunkt ist die Solidarität in der Corona-Krise und danach.

Fakt ist: Allein durch individualisierte Solidarität sind derart dramatische Situationen in einer Gesellschaft nicht zu lösen. Allein durch Privatheit trifft das Virus eben nicht alle gleichmäßig. Benötigt wird ein solidarisches Gemeinwesen, eine gut ausgebaute und funktionierende öffentliche Infrastruktur, zu der alle Bürger*innen gleichermaßen Zugang haben. Das wird exemplarisch derzeit am Gesundheitssystem deutlich. Dieses hat eine jahrelange «wirtschaftliche Optimierung» hinter sich: Während seit 1991 die Zahl der Krankenhausbetten um rund 150.000 sank und die viel zu wenigen Pflegekräfte nur unzureichend bezahlt werden, stieg der «Erlös» der Krankenhäuser pro Fall in den letzten zehn Jahren von 3.200 auf 3.600 Euro.

Es ist also kein Zufall, dass aufgrund der Corona-Krise der Zusammenbruch des Gesundheitswesens befürchtet wird, den Länder wie Italien und Spanien – mit zum Beispiel einem Drittel an Krankenhausbetten im Vergleich zu Deutschland – schon erleben. Länder übrigens, deren öffentliche Infrastruktur auch durch die von Deutschland forcierte europäische Austeritätspolitik auf nahezu Null geschrumpft wurde. Unsere Kolleg*innen aus den Auslandsbüros berichten zur aktuellen Lage vor Ort.

Überall wird deutlich, wie unmittelbar der Zustand eines Gemeinwesens auch mit seiner demokratischen Verfasstheit verknüpft ist. Aus Angst vor dem Zusammenbruch eines krank geschrumpften Gesundheitswesens werden – allseits akzeptiert – elementare Grundrechte wie Versammlungs- und Bewegungsfreiheit beschnitten, Grenzen geschlossen. Darüber wird zu reden sein. Nicht erst nach der Pandemie!

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung folgt den angeordneten Maßnahmen auf Bundes- und Länderebene und hat vorerst bis zum 19. April 2020 ihre geplanten öffentlichen Veranstaltungen abgesagt. Wir möchten damit sowohl unsere Gäste und Mitarbeiter*innen schützen, als auch einen Beitrag dazu leisten, die Ausweitung des Corona-Virus einzudämmen. In unserem Veranstaltungskalender können Sie sich ständig über den aktuellen Stand der Dinge informieren.

Unsere politische Bildungsarbeit und unsere Debatte zu gesellschaftlichen Alternativen gehen weiter. Wir forcieren digitale Formate wie Web-Seminare und Podcast, um Ihnen unsere Positionen und Angebote auch weiterhin zugänglich zu machen. Unser monatlicher Newsletter gibt Ihnen wie gewohnt einen kleinen Ausblick.

 

Ihre Daniela Trochowski,
Geschäftsführerin der Ros-Luxemburg-Stiftung

 



 

8. Mai: Tag der Befreiung

Mit vielfältigen Veranstaltungen gedenken Menschen überall in der Welt am 8. und 9. Mai der Befreiung vom deutschen Faschismus vor 75 Jahren. Ob die geplanten Gedenkfeiern angesichts der Corona-Pandemie stattfinden können, ist ungewiss. Dennoch stellen wir hier Vorhaben in Märkisch-Oderland vor:

So wollen sich Mitglieder der LINKEN aus Berlin und MOL am 8. Mai auf eine Friedensfahrt auf die Befreiungsstecke der Roten Armee von Seelow nach Karlshorst begeben. Dabei ehren sie an mehreren Orten die Millionen sowjetischen Soldaten, die für die Beendigung des Zweiten Weltkrieges ihr Leben ließen.

Der Start ist für 10 Uhr in der Gedenkstätte Seelower Höhen, Küstriner Straße 28, vorgesehen. Von hier wollen die Teilnehmer eine Erinnerungsfliese des historischen Ortes aus Meißner Porzellan mitnehmen und am Nachmittag im Deutsch-Russischen Museum Berlin Karlshorst Angehörigen der russischen Botschaft überreichen.

Bei ihrem geplanten ersten Halt am Sowjetischen Ehrenmal in Müncheberg, Karl-Marx-Straße 54-58, B168, beteiligen sich die Friedensfahrer um 11.30 Uhr an einer Kranzniederlegung der örtlichen Genossinnen und Genossen.

In Strausberg werden sie zwischen 13 und 14 Uhr zu einer Veranstaltung des VVN Bund der Antifaschisten auf dem Marktplatz, Große Straße 36, erwartet. Hier will u. a. der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag Brandenburg, Sebastian Walter, in einer Gedenkrede vor Krieg und Faschismus sowie vor aktuellen Parallelen warnen. Ein kleines politisches Kulturprogramm soll den Nachmittag umrahmen.

Wenn die Radfahrer zwischen gegen 15.30 Uhr am östlichen Berliner Stadtrand in Hoppegarten angekommen sind, werden sie dem Erinnern der hiesigen LINKEN mit einer Rede des Bürgermeisters a. D. Karsten Knobbe auf dem Dorffriedhof Hönow, Dorfstraße 32, beiwohnen und anschließend den Weg über Berlin Biesdorf nach Karlshorst antreten.

 

Um 17 Uhr werden außerdem an der Gedenkstätte Seelower Höhen auf Einladung des Kreisverbandes MOL der LINKEN Blumengebinde niedergelegt. Der Politiker Sebastian Walter wird auch hier erinnernde und mahnende Worte sprechen. Und der Liedermacher Torsten Riemann will mit Friedensliedern an die Vernunft der Menschheit appellieren.

 

Renate Adolph

 


 


 

Die Corona-Pandemie zwingt auch uns, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Die geplante Versammlung muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

 

Die Ortsgruppen Neuenhagen und  Hoppegarten laden ein

zum   48. Neuenhagener Gespräch   am 20. März 2020 um 19.00 Uhr   im Bürgerhaus Neuenhagen,  Vereinsraum
Hauptstraße 2, 15366 Neuenhagen

 

Mit  Gabi Zimmer,

bis Sommer 2019 Mitglied der gemeinsamen Lenkungsgruppe von Europäischem Parlament und
Europäischem Rat für die Verhandlungen mit Großbritannien zum Brexit
und Vorsitzende der Europäischen Linksfraktion GUE/NGL

 

Thema:
Brexit – Ursachen und Konsequenzen

 

Ortsvorstand Die Linke Neuenhagen

 


 


 

Die Fraktion DieLinke. hatte zu einer Feierstunde zum Frauentag eingeladen

Als Gast hat Annekarthrin Bürger Texte von Sephan Heym vorgetragen

Ein Blumenstrauß für unseren Gast, übereicht von der Ortsvorsitzenden Renate Adolph


 


 

Annekathrin Bürger

Zum Internationalen Frauentag



 

Impressionen

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Der Brandenburger NSU-Untersuchungsausschuss

Veranstaltung mit Dr. Volkmar Schöneburg

Dr. Volkmar Schöneburg

DIE LINKE. Hoppegarten lädt ein:

 

Der Brandenburger NSU-Untersuchungsausschuss -

Bilanz und Aktualität
mit dem Obmann der LINKEN, Dr. Volkmar Schöneburg
29. November, 18 Uhr, Haus der Generationen

Lindenallee 12, Hoppegarten



 

Neuer Ortsvorstand

Der Ortsverband DIE LINKE.  Hoppegarten hat am 7. Oktober eine  neue Vorsitzende und einen
neuen Ortsvorstand gewählt.

Neue Ortsvorsitzende ist wie bisher Renate Adolph.

Auf der ersten Vorstandssitzung am 22. Oktober wurden Bianka Schmäke und Dr. Frank Galeski
als Stellvertreter der Ortsvorsitzenden gewählt.

Dem neuen Vorstand gehören an (in alphabetischer Reihenfolge)

Adolph, Renate;
Dr. Galeski, Frank;
Dr. Halt, Günter;
Knobbe, Karsten;
Otto, Klaus;
Schmäke, Bianka.


 


 

 

 

Bessere Bildung und Betreuung

- Nachnutzung des bisherigen Standortes der Gebrüder-Grimm-Grundschule
  Hönow  mit einer weiterführenden Schule eines freien Trägers

- Neubau eines Gymnasiums auf dem ehemaligen KWO-Gelände am Bahnhof
  Hoppegarten

- Ausreichende Kitaplätze, auch durch weiteren Neubau

- Generationsübergreifende Angebote im Haus der Generationen in Dahlwitz-
  Hoppegarten, im neuen Ortsteilzentrum Hönow sowie in Münchehofe

- Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit der Jugendwerkstatt
  Hönow e.V. und  weiterer Träger

Bessere Lebensbedingungen für alle Generationen

- Seniorengerechtes Wohnen

- Vielfältige kulturelle Angebote u. a. im Gemeindesaal Hoppegarten,
  im Ortsteilzentrum Hönow und in der Aula der neuen
  Gebrüder-Grimm-Grundschule

- Weitere Sportangebote u. a. in der neuen Zweifeldhalle an der
  Gebrüder-Grimm-Grundschule

- Möglichkeiten für Senioren- und Schulschwimmen

- Unterstützung der sportlichen und kulturellen Vereinigungen

- Ausdehnung der seit 2019 bestehenden 20-Minutentakte der Busse und
  bessere Verbindungen zwischen den Ortsteilen

- Ausbau medizinischer Angebote von Kinderärzten bis Pflege

 

Ausbau der Infrastruktur und Wirtschaft

- Weiteren Ausbau unbefestigter Straßen

- Zusätzliche Fahrrad- und Reitwege

- Weitere Investitionen in den Grünzug Hönow, die Waldpromenade und den
  Erpetal-Rundweg (Naturlehrpfad) in Dahlwitz-Hoppegarten

- Verstärkte Zusammenarbeit mit der Gemeinde Neuenhagen mit Blick auf das
  gemeinsame Mittelzentrum ab 2020

- Keine Erhöhung des Gewerbesteuersatzes sowie der Grundsteuer

- Unterstützung der Rennbahn Hoppegarten bei der Sicherung des
  Standortes für den Galopprennsport

- Ausbau digitaler Netze

 

Demokratische Beteiligung der Einwohner

- Bürgerhaushalt von ca. 50.000 Euro, innerhalb dessen Bürger konkrete
  Projekte vorschlagen können

- Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr durch Neubau bzw. Ausbau der
  Feuerwehr-Gerätehäuser in den drei Ortsteilen

- Ansiedlung der Jugendfeuerwehr in Hönow

- Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Entscheidungen,
  z. B. durch ein Jugendparlament

- Hilfe für sozial Benachteiligte sowie Integration von Flüchtlingen in das
  gesellschaftliche Leben

 




 

DIE LINKE. stärkste Kraft in der Gemeindevertretung

DIE LINKE ist wieder stärkste Kraft in der Gemeindevertretung Hoppegarten. Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai erreichte sie 22,1 Prozent der Wählerstimmen.

Gefolgt wird sie von der CDU mit 18,1 Prozent und von Bü90/Grüne, 16,8 Prozent, der AfD, 13,7 Prozent, und von der SPD mit 8,5 Prozent der Stimmen.

Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen, das sie unseren Gemeindevertretern mit Ihrem mehrheitlichen Votum entgegenbringen!

Wir sehen darin eine Bestätigung unseres Programms für ein lebenswertes
Hoppegarten und den Auftrag, uns weiterhin engagiert für ein soziales, solidarisches und friedliches Miteinander einzusetzen.
Dabei gilt es, rechtspopulistischen Tendenzen aktiv entgegenzuwirken.

 

Wir, DIE LINKE. Hoppegarten,  danken ebenfalls unseren Kandidaten und Helfern für ihren leidenschaftlichen Wahlkampf!

 

 

 


Niels-Olaf Lüders fragt

Liebe Genossinnen und Genossen!

Warum sollte man DIE LINKE wählen?

Diese Frage, zurück und nach vorne gewandt, wollen wir mit Euch beraten auf unserer

Gesamtmitgliederversammlung am 13. November 2021, 10 Uhr bis 13.30 Uhr,

Gasthaus „Zur alten Linde“, Bahnhofstraße 23, 15345 Rehfelde.

Fragt doch mal Verwandte und Bekannte, warum sie DIE LINKE. 2021 nicht mehr gewählt haben.

Und wie sollte eine künftige LINKE aussehen?

Wir haben großen Gesprächsbedarf.


Mit solidarischen Grüßen!

Niels-Olaf Lüders

Kreisvorsitzender DIE LINKE. MOL

 

L33 endlich fertig stellen

Bundestagskandidat Niels-Olaf Lüders spricht vor der rbb-Kamera an der langjährigen Baustelle Altlandsberger Chaussee (L33) in Eggersdorf aus, was viele Einwohner aufregt: „Im nahegelegenen Grünheide wird für Tesla vom Land alles möglich gemacht und hier zieht sich die Fertigstellung der Straße endlos in die Länge. Die Verzögerungen führen zu zusätzlichen Umwelt- und Straßenschäden, kosten mehr Steuergelder und belasten Anwohner und Natur unnötig.“

 

„Offene Worte“ sprach mit Niels-Olaf Lüders

Warum willst Du als LINKER in den Bundestag?

Es kann so nicht weitergehen. Die soziale Spaltung nimmt weltweit und auch in unserem Lande zu. Dass in Deutschland inzwischen 2,8 Millionen Kinder in Armut leben, ist das Resultat der angeblich „alternativlosen“ Politik der CDU/CSU-geführten Regierung. Sehr viele Menschen werden völlig chancenlos abgehängt und fristen ein unwürdiges Dasein. Und einige Wenige leben, wie die Made im Speck. Unsere Erde wird ohne Rücksicht auf nächste Generationen ausgebeutet, um Profite immer weiter zu steigern. Gewalt, Krieg und eine nie dagewesene Entwurzelung von Menschen sind die Folge.

Wie kann ein dekadenter Milliardär, der sich ohne Rücksicht auf das Klima zum Spaß in den Weltraum schießen lässt, einem hungrigen und kranken Kind, das seine Heimat verloren hat, in die Augen sehen? Ich könnte das nicht übers Herz bringen. Ich möchte für mein Kind und für alle Kinder eine bessere Welt. Es bedrückt, dass eigentlich genug da ist, um für alle ein würdiges und glückliches Leben zu schaffen und dass das derzeit „nicht geht“, weil einige Wenige den Hals nicht voll genug kriegen. Es gibt und es braucht tiefgreifende Alternativen zu diesem irrwitzigen Tanz auf dem Vulkan, der viel Leid verursacht. Wir müssen all dem endlich Einhalt gebieten. Dazu ist eine starke Linke notwendig, nicht nur im Bundestag sondern weltweit. Denn wir Linken sind die Einzigen, die diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten wirklich an der Wurzel anpacken.

Für welche konkreten Ziele willst Du Dich im Bundestag einsetzen?

Ich halte es für wichtig, zunächst einmal ganz pragmatisch alles Machbare zu tun, um die derzeitige soziale Schieflage zumindest zu verringern. Das sind wir den Menschen, die sich nach einem würdigen Leben sehnen, schuldig. Daher möchte ich mich gemeinsam mit meiner Fraktion zum Beispiel einsetzen für einen Mindestlohn von 13 Euro, für gleichen Lohn und gleiche Renten in Ost und West (Mindestrente 1200 Euro ab 65), 500 Euro mehr Gehalt für Pflegekräfte, für einen bundesweiten Mietendeckel und deutlich mehr sozialen Wohnungsbau. Gleichzeitig müssen Millionäre wieder Vermögenssteuer zahlen. Statt in Aufrüstung und sinnlose Auslandseinsätze sollten wir in eine gute und gerechte Bildung für alle investieren. Aber ich möchte mich auch intensiv an den dringend nötigen politischen Diskursen im Parlament und außerhalb beteiligen, wie die Wirtschaft so umgestaltet werden kann, dass sie zukunftsfähig wird und wir nicht weiter wie die Lemminge auf den Abgrund zu rennen. Es geht u. a. um die Zurückholung staatlicher Daseinsvorsorge in öffentliche Hände (Gesundheit, Bildung, Verkehr, Energieversorgung etc.), um neue und progressive Rechtformen für Unternehmen, um eine Beendigung des Finanzcasinos an den Börsen, um wirkliche Steuer- und Leistungsgerechtigkeit und die Trockenlegung des Sumpfes des Lobbyismus. Die Wirtschaft muss dem Gemeinwohl dienen und nicht umgekehrt.

 

Wie willst Du in Deinem Wahlkreis 59 als Abgeordneter wirksam werden?

Jede Initiative, die überkommene Denkmuster des bisherigen Wirtschaftens aufbricht, kann mit meiner vollen Unterstützung rechnen. Damit meine ich ausdrücklich auch die Landwirte in unserer Region, die auch vor großen Herausforderungen stehen. Denken wir nur an steigende Bodenpreise zugunsten landwirtschaftsfremder Investoren, die zu verhindern sind. Regionale Kreisläufe vom Hersteller bis zum Verbraucher gilt es zu befördern.

Mir liegt der Gemeinsinn sehr am Herzen. Die Menschen, die hier leben, sollen sich begegnen, sich füreinander interessieren und im besten Falle einander helfen. Dafür ist auch die Kultur wichtig, die in den vergangenen Monaten sträflich von der Politik vernachlässigt wurde. Ich werde mich für den Ausbau von Bus- und Bahnverbindungen einsetzen als wirkliche Alternative zum Auto. Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich eine CO²-Abgabe für grundfalsch. Es kann nicht angehen, den Bürgerinnen und Bürgern die Verantwortung für die Klimawende aufzubürden, während die großen Unternehmen und die Superreichen, weiter nur an ihre Profite und ihr rücksichtsloses Luxusleben denken.

www.niels-olaf-lueders.de

 


 


Wahlpositionen genau anschauen

Erstes Podiumsgespräch mit Direktkandidaten

 

Sechs Wochen vor der Bundestagswahl trafen sechs Direktkandidaten des Wahlkreises 59 (Märkisch-Oderland und Barnim II) erstmals in einem Podiumsgespräch aufeinander. Bei dem PolitBrunch am Sonntagvormittag im Rathaus Bernau diskutierten Niels-Olaf Lüders (LINKE), Kim Stattaus (Grüne), Simona Koß (SPD), Dr. Sabine Buder (CDU), Mirko Dachroth (FDP) und Lars Günther (AfD) auf Einladung der Agentur Ehrenamt sehr rege miteinander.

Niels-Olaf Lüders äußerte sich anschließend sehr verwundert, dass die von ihm angesprochene Tatsache einer sozialen Spaltung in der Gesellschaft, der Notwendigkeit von Chancengleichheit für alle, von mehr Geld für Bildung und Pflegepersonal bei der Wahlveranstaltung mit Bürgerinnen und Bürgern auch von Vertretern der konservativen Parteien zugestimmt wurden. Kommen doch in deren Parteiprogrammen solche Forderungen kaum vor oder stehen ihnen sogar entgegen.

Ebenso hielten auch die meisten Kandidaten, ausgenommen Berufsoffizier Mirko Dachroth, die von Lüders kritisierten Auslandseinsätze und Rüstungsexporte der Bundesrepublik für unnötig.

Die von der CDU-Kandidatin bekundete Ablehnung des Profitstrebens im Gesundheitswesen, empfand Lüders gar als „Hammer“. Denn Ihre Partei hätte das ursprünglich nicht privatisierte Gesundheitswesen doch genau dahin gebracht und zeige bis heute nicht die geringste Einsicht in diesen Fehler. Gesundheit müsse einzig der Gesundheit der Menschen dienen, so der Kandidat der LINKEN.

Es sei doch ein Trauerspiel und nichts Erfreuliches, wenn sich nicht einmal Kandidat*innen der konservativen Parteien trauten, angesichts der so offensichtlichen sozialen und ökologischen Missstände, die Positionen ihrer eigenen Parteien öffentlich zu vertreten. Wie würden sie sich dann später im Parlament bei Abstimmungen zu diesen Fragen verhalten? „Nichts gegen geringfügige Abweichungen der persönlichen Meinung vom Parteiprogramm. Aber welche inhaltlichen Konzepte für die Zukunft sollen die Wähler*innen bei so viel programmatischer Unschärfe und Ziellosigkeit denn erwarten? Wir brauchen dringend Konzepte für die Zukunft, die die drängenden Probleme wirklich anfassen“, unterstrich Lüders nach der Veranstaltung.

In der Diskussion zum Ansinnen der Grünen, ein Ministerium zur Klimaschutzkontrolle des Parlaments einzuführen, favorisierte Lüders seinen Ansatz, von der Kommune bis hin zur Bundesebene Entscheidungen vielmehr von kontrollierenden Bürgervertretungen überprüfen zu lassen.

Er machte noch einmal deutlich, dass das Thema Klima stets im Zusammenhang mit der sozialen Frage in Betracht gezogen werden müsse.

Die Vertreter der LINKEN; Grünen und SPD waren sich einig, dass Großverdiener stärker bei der Besteuerung im Interesse des Gemeinwohls und zur Bewältigung der enormen Corona-Ausgaben zur Kasse gebeten werden sollten.



 

Uwe Salzwedel ist Landrats-Kandidat der LINKEN

Foto: Edgar Nemschok

Die Mitglieder der LINKEN Märkisch-Oderland haben am 28. Mai Uwe Salzwedel als ihren Kandidaten für die diesjährigen Landratswahlen gewählt. Als einziger Bewerber erhielt der langjährige Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag bei einer Wahl-Veranstaltung in Rehfelde über 98 Prozent der Stimmen, bei einer Enthaltung.

„Wenn die LINKE es ernst meint mit der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Gerechtigkeit, dann muss sie auch Gestaltungswillen wahrnehmen. Das sind wir den Schwächsten in dieser Gesellschaft schuldig“, begründete der 59-Jährige seine Entscheidung, sich dem Votum der Wähler am 26. September zu stellen. Es mache schon einen Unterschied vor allem im sozialen Bereich, wer das Sagen hat, auch auf Kreisebene.

In den vielen Jahren als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses im Kreistag habe er unmittelbar beobachten können, wie auch in Märkisch-Oderland die Schere zwischen arm und reich weiter auseinander ging. Es bestehe hoher Bedarf, besonders benachteiligten Kindern und Jugendlichen auch als Landkreis zu helfen. An Gymnasien gäbe es beispielsweise keine Schulsozialarbeiter, die aber dringend benötigt würden. Auch Schulpsychologen werden zunehmend gebraucht, berichtete der Lehrer für Geschichte und Recht am Gymnasium in Rüdersdorf. DIE LINKE setze sich seit Jahren für eine beitragsfreie Schülerbeförderung in MOL ein. Aber auch an die Älteren müsse mehr gedacht werden: an ausreichendes Pflegepersonal und mehr Pflegeeinrichtungen, an mehr Ärzte in entlegenen Gebieten, an gut getaktete Verbindungen im Öffentlichen Nahverkehr zum Beispiel. Neue Kitas und Schulen würden auch zunehmend in den entfernteren Regionen benötigt, unterstrich Salzwedel.

Zudem möchte er Änderungen im demokratischen Umgang miteinander innerhalb und außerhalb des Landratsamtes herbeiführen. Ideen aus den Ausschüssen und Gremien sollten künftig stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

Für all das bringt Uwe Salzwedel geeignete Voraussetzungen mit: Er ist gut vernetzt und weiß „wie der Hase läuft“ in Märkisch-Oderland. Schließlich ist er seit 1989 kommunalpolitisch tätig, zunächst in der Gemeindevertretung Rüdersdorf und seit 1998 im Kreistag.


 


Impulse-Interview mit Uwe Salzwedel

Die LINKEN in Märkisch-Oderland wählen Ende Mai ihren Kandidaten für die Landratswahl am 26. September. Einziger Kandidat ist ihr langjähriger Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Uwe Salzwedel. Er ist 59 Jahre alt und als Lehrer für Geschichte und Recht am Gymnasium in Rüdersdorf tätig.

Mit ihm sprach Renate Adolph.

Warum sollte ein Linker an der Spitze des Landratsamtes stehen?

Wenn die Linke es ernst meint mit der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Gerechtigkeit, dann muss sie auch Gestaltungswillen wahrnehmen. Das sind wir den Schwächsten in dieser Gesellschaft schuldig. Es macht schon einen Unterschied, wer die Verantwortung trägt, vor allem im sozialen Bereich und auch auf Kreisebene. Das beweisen u. a. Entscheidungen im Kinder- und Jugendbereich oder im Umgang mit Geflüchteten. Seit Jahren setzen wir uns beispielsweise für eine beitragsfreie Schülerbeförderung ein.

Wir müssen zeigen, dass wir willens sind, aktiv zu verändern und nicht nur als Opposition Missstände anzuprangern. Wenn sich die Möglichkeit bietet, gestalterisch an die Spitze zu treten, sollten wir das nutzen. Einer solchen Aufgabe stelle ich mich als Kandidat der Linken. Dabei geht es weniger um die Person, sondern um die Verantwortung der Linkspartei.

 

Welche Voraussetzungen bringst Du in eine so wichtige Position für die Geschicke des Landkreises mit?

Begonnen hat mein kommunalpolitisches Engagement 1989 in der Gemeindevertretung Rüdersdorf. Seit 1998 gehöre ich dem Kreistag an. Sich für den Landkreis im „Kreisparlament“ einzusetzen, ist eine reizvolle Aufgabe. Analog gilt das auch für die Tätigkeit als Landrat, um von der Verwaltungsseite aus aktiv werden zu können. In den vielen Jahre als Abgeordneter, in meiner jetzt zweiten Wahlperiode als Fraktionsvorsitzender und als langjähriger Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses erhielt ich viele Einblicke in das Handeln der Verwaltung.

Ich möchte Änderungen im demokratischen Umgang miteinander innerhalb und außerhalb des Landratsamtes herbeiführen. Dabei kann ich auf meine Verbundenheit und auf eine gute Vernetzung in der Region zurückgreifen. Zugleich erwarb ich mir Erfahrungen im qualifizierten Umgang mit gewählten Vertretern auch anderer Parteien sowie in Kompromissbereitschaft und kollektiver Führung. Natürlich bin ich politisch, kulturell und sportlich interessiert.

 

Was willst Du konkret verändern?

Vorab, Gernot Schmidt (SPD), ist vor 16 Jahren auch mit den Stimmen unserer Linksfraktion zum Landrat gewählt worden. Er hat gemeinsam mit den demokratischen Kräften des Kreistages viele richtige Entscheidungen mitgetragen oder auch sogar initiiert. Erinnert sei an den Erhalt der Krankenhauslandschaft in kommunaler Hand und an die Gestaltung des Rettungswesens. Aber nach 16 Jahren sind Abriebeffekte erkennbar. Hier würde ich gern verändernd wirken wollen. Die Mitarbeiter der Verwaltung müssen als Fachleute stärker in Gestaltungsprozesse einbezogen werden. Die Verwaltungsspitze agiert oft autoritär und wenig transparent. Ein erster Schritt wäre es, wenn die Kommunikation der Verwaltungsspitze wieder im Sinne gemeinsamer Problemlösungen und nicht im Sinne der Machtausübung erfolgen würde. Beispielhaft sei der Umgang mit den freien Trägern in Jugend- und Sozialbereich erwähnt. Hier gilt es wieder ein gemeinsames Agieren zum Lösen vorhandener Probleme herbeizuführen. Die Träger werden zurzeit in die Rolle der Dienstleister gedrängt und nur bedingt als Partner angesehen.

Zudem sollten Ideen aus den Ausschüssen und Gremien stärker in Entscheidungsprozesse einbezogen werden.

 

Ehrung für 75jährige Parteimitgliedschaft

von Dr. Willi Paubel

Wie freute sich Dr. Willi Paubel als er zu seinem 75jährigen Parteijubiläum eine Urkunde der Linkspartei, unterzeichnet vom Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler, überreicht bekam. Das Datum der Übergabe des Dokumentes und eines großen Blumenstraußes legte die Ortsvorsitzende der LINKEN Hoppegarten, Renate Adolph, ganz bewusst auf den 21. April. Schließlich hatten sich an diesem Tag SPD und KPD vor 75 Jahren im Osten Deutschlands vereinigt.

Der heute 96-jährige Genosse Paubel war nach schrecklichen Kriegserlebnissen bereits Ende 1945 als Abiturient in die SPD eingetreten, um mitzuhelfen, das Land wieder aufzubauen. Aktiv setzte er sich in der Partei und im beruflichen Leben als Postangestellter und in leitender Tätigkeit im Ministerium für Post- und Fernmeldewesen der DDR für ein besseres Leben der Menschen ein und erwarb sich große Anerkennung.

Noch immer liest er täglich in seiner Wohnung in Hoppegarten das „nd“ und verfolgt aufmerksam das politische Geschehen. Mit einem zusätzlichen Soli-Abo von 100 Euro unterstützt er monatlich das Fortbestehen seiner so wichtigen kritischen und objektiven Zeitung.


 


 

Die Ortsvorsitzende Renate Adolph beglückwünschte Genossen Dr. Willi Paubel

Aktive Hilfe für Geflüchtete in katastrophalen Lagern

Linke aus Hoppegarten spendeten für Flüchtlinge in Griechenland und Bosnien-Herzegowina 470 Euro. Damit folgten sie einem Aufruf des Vereins „Wir packen`s an“, der Ende April erneut von Bad Freienwalde aus, Hilfsgüter in Flüchtlingslager bringen wird, um dort die katastrophalen Lebensbedingungen der Menschen etwas zu lindern.

„Schockierten uns vor kurzem noch Bilder von barfüßigen Menschen im Schnee, die bitterlich froren, so müssen wir damit rechnen, dass Geflüchtete in Südeuropa bald wieder schutzlos unter der Sommerhitze leiden werden“ mahnte Andreas Steinert, Vereinsvorsitzender von „Wir packen’s an“. Zu erwarten seien wie im zurückliegenden Jahr stinkende Fäkalien zwischen den Zelten, mangelnde Hygiene, fehlende Sommerbekleidung, Hitze in den Zelten.

Steinert freute sich, dass auch der 1. FC Union Berlin sein Fanhaus für Sachspenden zur Verfügung stellt und das Bezirksamt Treptow-Köpenick die aktuelle Aktion des Berlin-Brandenburgischen Hilfsvereins unterstützt. Weitere Infos unter:

www.wir-packens-an.de

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Kontakt:

zu Olaf Lüders

Web-Seite: www.niels-olaf-lueders.de

Facebook:  www.facebook.com/nielsolaf.luders

Lesen Sie seinen Beitrag zum Umgang  mit Geflüchteten
Im Kreis Märkisch-OderLand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

Stand der Spendenaktion

Linke spenden für Tafel Hoppegarten

520 Euro haben Mitglieder und Freunde der LINKEN für die Tafel in Hoppegarten gespendet. „Die Ausgabestellen benötigen für die Verteilung von Lebensmitteln in der gegenwärtig angespannten Zeit der Corona-Pandemie dringend Unterstützung. Schließlich sind immer mehr Bedürftige auf Hilfen von den Tafeln angewiesen, vor allem Senioren und Kinder“, betonte Ortsvorsitzende Renate Adolph.

Lebensmittelspenden von Supermärkten seien zurückgegangen. Zudem habe die Bundeagentur für Arbeit Hilfskräfte, die als zeitweilige Arbeitsgelegenheiten bei den Tafeln tätig waren, bis auf weiteres abberufen. Einige der vorübergehend Beschäftigten helfen weiterhin und verzichten dabei auf ihre ohnehin niedrige Entlohnung. Die Zahl der Menschen, die die Essensangebote regelmäßig in Anspruch nehmen, sei bundesweit innerhalb eines Jahres um zehn Prozent gestiegen. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern seien es immer mehr Menschen, die ohne diese Hilfen nicht über den Monat kommen. Die Nachfrage erhöhe sich immens – auch in Brandenburg. Das sei in einem der reichsten Länder der Welt eine Schande.

Mitglieder des Vorstands

von links nach rechts

Klaus Otto , Dr. Günter Halt, Renate Adolph, Dr. Frank Galeski, Bianka Schmäke, Karsten Knobbe

Renate Adolph

Als Nachrücker für den verstorbenen Genossen Gassmann ist Renate in den Kreistag nachgerückt

Wir wünschen ihr viel Erfolg in dieser Wahlfunktion.

CDU, FDP und Grüne bringen AfD-Mann in Spitzenposition

Mit Hilfe von CDU, FDP und Grünen ist in Hoppegarten ein AfD-Mann zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hoppegarten am 20. Juni gewählt worden. Den Vorsitz erhielt die CDU. Und das, obwohl die Wählerinnen und Wähler bei den jüngsten Kommunalwahlen DIE LINKE mit über 22 Prozent der Stimmen mit Abstand als stärkste Kraft in der Gemeinde bestimmt haben.

Wo bleibt da die Moral der ständig und gerade in diesen Tagen proklamierten Ansprüche von CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen, für Demokratie, Nächstenliebe, Freiheit und Weltoffenheit einzustehen? Die einstigen Bürgerrechtler und Friedensaktivisten sollten sich schämen.

Renate Adolph

Vorsitzende DIE LINKE. Hoppegarten