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Gleichstellungspolitik

Das Reformprojekt der Bundesregierung zur Gleichstellung von Frauen und Männern ist in weite Ferne gerückt. Gleichstellungspolitik als landespolitische Aufgabe ist inzwischen trotz Landesgleichstellungsgesetz zum Formalismus geworden, die Probleme der Frauen aber sind geblieben. Insbesondere die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt zeigt die prekäre Lage vieler weiblicher Beschäftigter und Arbeitsloser.
Zugleich wird es immer schwieriger, Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit der Frauen in Einklang zu bringen. Die PDS ist immer dafür eingetreten, keine Verschlechterung der Bedingungen der Kita- Betreuung und der Landesfinanzierung zuzulassen. Die jetzt von der Landesregierung vorgenommene Einschränkung des Rechtsanspruches, der Betreuungszeiten und Beitragserhöhungen sind Rückschläge für Mütter und für Kinder. Brandenburg muss wieder ein kinderfreundliches Land werden.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass in höheren Einkommensbereichen sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der Privatwirtschaft der Frauenanteil deutlich unterrepräsentiert ist. Die PDS fordert ein Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Privaten Wirtschaft.
Die PDS hat sich in der Aktion „keine Gewalt gegen Frauen“ stets deutlich positioniert. Umso unverständlicher ist, dass gerade in diesem Bereich Haushaltskürzungen z. B. bei den Frauenhäusern und ihrer Koordinierungsstelle vorgenommen wurden bzw. geplant sind. Weder im privaten Umfeld noch in der verschiedenen Bereichen gesellschaftlichen Lebens darf Gewalt als ein Mittel zur Konfliktlösung angesehen werden.
Die PDS wendet sich gegen die Pläne der Landesregierung zur Abschaffung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Gemeinden bis zu 30 0000 Einwohnern. Nach der Wende als Errungenschaft in der Gemeindeordnung verankert, sollen sie jetzt als Sparmaßnahme herhalten.
Der Grundsatz gleicher Teilhabe von Männern und Frauen an Einkommen, Besitz und politischer Macht ist noch lange nicht Realität.


Trauer um Annelies Schniebs

Unsere treue Genossin Annelies Schniebs ist am 7. Mai im Alter von 94 Jahren verstorben.

Annelies hat sich ihr Leben lang von ganzem Herzen und mit aller Kraft für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt.
 

Ihre Beisetzung findest am

22. Juni, 12 Uhr, auf dem Friedhof Hönow, Thälmannstraße 71, statt.

Der Familie gilt unser herzliches, tief empfundenes Beileid!


Ortsverband DIE LINKE. Hoppegarten

Stand der Spendenaktion

Linke spenden für Tafel Hoppegarten

520 Euro haben Mitglieder und Freunde der LINKEN für die Tafel in Hoppegarten gespendet. „Die Ausgabestellen benötigen für die Verteilung von Lebensmitteln in der gegenwärtig angespannten Zeit der Corona-Pandemie dringend Unterstützung. Schließlich sind immer mehr Bedürftige auf Hilfen von den Tafeln angewiesen, vor allem Senioren und Kinder“, betonte Ortsvorsitzende Renate Adolph.

Lebensmittelspenden von Supermärkten seien zurückgegangen. Zudem habe die Bundeagentur für Arbeit Hilfskräfte, die als zeitweilige Arbeitsgelegenheiten bei den Tafeln tätig waren, bis auf weiteres abberufen. Einige der vorübergehend Beschäftigten helfen weiterhin und verzichten dabei auf ihre ohnehin niedrige Entlohnung. Die Zahl der Menschen, die die Essensangebote regelmäßig in Anspruch nehmen, sei bundesweit innerhalb eines Jahres um zehn Prozent gestiegen. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern seien es immer mehr Menschen, die ohne diese Hilfen nicht über den Monat kommen. Die Nachfrage erhöhe sich immens – auch in Brandenburg. Das sei in einem der reichsten Länder der Welt eine Schande.

Mitglieder des Vorstands

von links nach rechts

Klaus Otto , Dr. Günter Halt, Renate Adolph, Dr. Frank Galeski, Bianka Schmäke, Karsten Knobbe

Renate Adolph

Als Nachrücker für den verstorbenen Genossen Gassmann ist Renate in den Kreistag nachgerückt

Wir wünschen ihr viel Erfolg in dieser Wahlfunktion.

CDU, FDP und Grüne bringen AfD-Mann in Spitzenposition

Mit Hilfe von CDU, FDP und Grünen ist in Hoppegarten ein AfD-Mann zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hoppegarten am 20. Juni gewählt worden. Den Vorsitz erhielt die CDU. Und das, obwohl die Wählerinnen und Wähler bei den jüngsten Kommunalwahlen DIE LINKE mit über 22 Prozent der Stimmen mit Abstand als stärkste Kraft in der Gemeinde bestimmt haben.

Wo bleibt da die Moral der ständig und gerade in diesen Tagen proklamierten Ansprüche von CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen, für Demokratie, Nächstenliebe, Freiheit und Weltoffenheit einzustehen? Die einstigen Bürgerrechtler und Friedensaktivisten sollten sich schämen.

Renate Adolph

Vorsitzende DIE LINKE. Hoppegarten