Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Jugend

In unserer Zeit sind Kinder und Jugendliche vielfach benachteiligt. Sie haben keine (politische) Stimme, müssen zudem täglich zusehen, wie andere über die Lebensgrundlage für ihre Zukufnt entscheiden. Gleichzeitig sind Kinder und Jugendliche selbstbewusster und selbstbestimmter, also kritischer geworden. Sie sind immun gegen aufgesetzte Autoriät und gegen plakative Belehrung.
Kinder und Jugendliche dürfen nicht zum Kostenfaktor der Gesellschaft degradiert werden, die durch überforderte Familien, überfüllte Kita-Gruppen und Schulklassen unter einem Mangel an Zuwendung und Förderung leiden. Vielmehr müssen sie als wichtigste Zukunftsinvestition begriffen werden.
Die Defizite in den politischen Partizipationsmöglichkeiten sind abzubauen, um jungen Menschen die tatsächliche Möglichkeit (und auch das Gefühl) zu geben, die Gestaltung des eigenen Lebens und dessen Bedingungen beeinflussen zu können. Nur wenn es gelingt, mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für den Einzelnen die Demokratie wieder lebbar zu gestalten, kann die Gefahr der heute rapide zunehmenden Politikverdrossenheit abgewendet werden.
In diesem Sinne ist das Prinzip der weitestgehenden Mitwirkung und Mitbestimmung durch Kinder und Jugendliche an ihrem jeweiligen Lebensort umzusetzen. Zunehmendem Alter und Wissen sowie zunehmender Einsichtsfähigkeit und sozialer Kompetenz entsprechend wollen und sollen Kinder an der Gestaltung ihres Alltages mitwirken.
Bei Wahlen und Volksabstimmungen ist nach Ansicht der PDS das Wahlalter auf mindestens 16 Jahre herabzusetzen.
Die Abwanderung junger Leute aus Brandenburg muss gestoppt werden. Es gilt, ihnen eine lebenswerte Zukunft in unserem Bundesland zu schaffen.
Die PDS setzt sich deshalb dafür ein, dass das Recht eines jeden Jugendlichen auf eine berufliche Erstausbildung in das Grundgesetz und die Landesverfassung aufgenommen wird.
Dadurch würde der Staat verpflichtet, neue Mechanismen zur Bereitstellung von genügend Lehrstellen zu schaffen. Ein solcher Mechanismus könnte u.a. die solidarische Ausbildungsumlage sein.
Darüber hinaus setzt sich die PDS für eine umfassende Reform der beruflichen Ausbildung ein. Außerdem ist es das Ziel der PDS, gesetzlich zu garantieren, dass jeder Jugendliche im Anschluss an seine berufliche Erstausbildung für mindestens ein Jahr Arbeit in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis findet.
Die Jugendarbeit in Brandenburg ist bereits seit Jahren unterfinanziert, doch die Kürzungen im Nachtragshaushalt der Regierung, die von der PDS strikt abgelehnt wurden, führen den langsamen Tod der Jugendarbeit in Brandenburg herbei.
Mit jedem Jugendlichen, der durch fehlenden Ausbildungs- und Arbeitsplätze und eine unzureichende Jugendförderung zum Weggang gezwungen wird, verlieft das Land ein Stück Persektive, ein Stuck seiner Zukunft.
Wer an der Jugend spart, spart an der Zukunft für das Land Brandenburg!

Die PDS hat mit ihren jugendpolitischen Thesen und mit ihrem Projekt "Jugend baut für Jugend" eine öffentliche Debatte zur Kinder- und Jugendpolitik initiiert, damit die Interessen junger Leute in der Gestaltung der Landespolitik einen breiteren Raum einnehmen.

 


Trauer um Annelies Schniebs

Unsere treue Genossin Annelies Schniebs ist am 7. Mai im Alter von 94 Jahren verstorben.

Annelies hat sich ihr Leben lang von ganzem Herzen und mit aller Kraft für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt.
 

Ihre Beisetzung findest am

22. Juni, 12 Uhr, auf dem Friedhof Hönow, Thälmannstraße 71, statt.

Der Familie gilt unser herzliches, tief empfundenes Beileid!


Ortsverband DIE LINKE. Hoppegarten

Stand der Spendenaktion

Linke spenden für Tafel Hoppegarten

520 Euro haben Mitglieder und Freunde der LINKEN für die Tafel in Hoppegarten gespendet. „Die Ausgabestellen benötigen für die Verteilung von Lebensmitteln in der gegenwärtig angespannten Zeit der Corona-Pandemie dringend Unterstützung. Schließlich sind immer mehr Bedürftige auf Hilfen von den Tafeln angewiesen, vor allem Senioren und Kinder“, betonte Ortsvorsitzende Renate Adolph.

Lebensmittelspenden von Supermärkten seien zurückgegangen. Zudem habe die Bundeagentur für Arbeit Hilfskräfte, die als zeitweilige Arbeitsgelegenheiten bei den Tafeln tätig waren, bis auf weiteres abberufen. Einige der vorübergehend Beschäftigten helfen weiterhin und verzichten dabei auf ihre ohnehin niedrige Entlohnung. Die Zahl der Menschen, die die Essensangebote regelmäßig in Anspruch nehmen, sei bundesweit innerhalb eines Jahres um zehn Prozent gestiegen. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern seien es immer mehr Menschen, die ohne diese Hilfen nicht über den Monat kommen. Die Nachfrage erhöhe sich immens – auch in Brandenburg. Das sei in einem der reichsten Länder der Welt eine Schande.

Mitglieder des Vorstands

von links nach rechts

Klaus Otto , Dr. Günter Halt, Renate Adolph, Dr. Frank Galeski, Bianka Schmäke, Karsten Knobbe

Renate Adolph

Als Nachrücker für den verstorbenen Genossen Gassmann ist Renate in den Kreistag nachgerückt

Wir wünschen ihr viel Erfolg in dieser Wahlfunktion.

CDU, FDP und Grüne bringen AfD-Mann in Spitzenposition

Mit Hilfe von CDU, FDP und Grünen ist in Hoppegarten ein AfD-Mann zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hoppegarten am 20. Juni gewählt worden. Den Vorsitz erhielt die CDU. Und das, obwohl die Wählerinnen und Wähler bei den jüngsten Kommunalwahlen DIE LINKE mit über 22 Prozent der Stimmen mit Abstand als stärkste Kraft in der Gemeinde bestimmt haben.

Wo bleibt da die Moral der ständig und gerade in diesen Tagen proklamierten Ansprüche von CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen, für Demokratie, Nächstenliebe, Freiheit und Weltoffenheit einzustehen? Die einstigen Bürgerrechtler und Friedensaktivisten sollten sich schämen.

Renate Adolph

Vorsitzende DIE LINKE. Hoppegarten