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Forstwirtschaft

Forstbetrieb

Der Waldanteil an der Landesfläche beträgt 36,5%. Die Besitzverhältnisse der 1.075 Mio. ha Wald in Brandenburg teilen sich wie folgt auf: Landeswald 264.576 ha, Sondervermögen Land (BBG) 58.706 ha, Bundeswald 69.588 ha, Körperschaftswald 69.176 ha, Privatwald incl. Kirchenwald 440.148, Treuhandwald 172.719 ha. Letzterer wird sich durch die fortschreitenden Veräußerungen weiter zugunsten des Privatwaldanteils verringern. Mit den sich seit 1990 vollziehenden Eigentumsveränderungen traten neben der bundesweit schwierigen wirtschaftlichen Lage der Forstwirtschaft zwei Hauptprobleme in den Vordergrund. Erstens konnte die Landesforstverwaltung mit ihrem Personalbestand nur noch auf rund einem Viertel der ursprünglichen Fläche wirtschaften und zweitens lassen die geringen Forstbetriebsgrößen im Privatwald auf ca. der Hälfte der Fläche eine Nutzung zu. Die Durchschnittsgröße liegt derzeit bei knapp 5 ha je Eigentümer. In der Konsequenz wird auch weniger als die Hälfte des nachhaltig verfügbaren Holzes eingeschlagen. In einer Studie über „Voraussetzungen für die Mobilisierung der erforderlichen Angebotsmenge zur Belieferung eines großen Sulfatzellstoff-Werkes in den neuen Bundesländern“ heißt es: „Als Hauptproblem wurden die Unsicherheiten über das Verhalten des Privatwaldes, die unzureichend erfasste potenzielle Nachfragesituation, die Kleinstruktur des Waldbesitzes, der geringe Organisationsgrad und die heterogene Zusammensetzung der Eigentümer, die bisher weitgehend unbekannte Effizienz der staatlichen Betreuungsforstverwaltung für derartige Aufgaben, ... identifiziert.“ Damit sind Dilemma und Ausweg hinreichend beschrieben. Leider muss festgestellt werden, dass die Landesregierung sich einseitig auf einen quälend langsamen Prozess der so genannten Forstreform „konzentriert“ hat, in dessen Mittelpunkt die massive Reduzierung des Personals stand. Die Überwindung der strukturellen Probleme des Privatwaldes wurde dabei vernachlässigt. So gibt es lediglich knapp 400 Zusammenschlüsse von Waldbesitzern (Forstbetriebsgemeinschaften). Deren Zahl ist stagnierend und wird durch die jüngste restriktiv wirksame Entgeltordnung auch nicht positiv beeinflusst. Der Organisationsgrad der Forstbetriebsgemeinschaften kann sich durch die Bildung von Forstwirtschaftlichen Vereinigungen verbessern.

Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion

Das Landeswaldgesetz fordert in seinem § 1 „im Bewusstsein der besonderen Bedeutung des Waldes für die Allgemeinheit den Wald wegen seiner Bedeutung für die Umwelt, insbesondere für die dauernde Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und der Tier- und Pflanzenwelt, das Klima, den Wasserhaushalt, die Reinhaltung der Luft, die Bodenfruchtbarkeit, das Landschaftsbild und die Erholung der Bevölkerung sowie wegen seines wirtschaftlichen Nutzens zu erhalten, erforderlichenfalls zu mehren und seine ordnungsgemäße Bewirtschaftung nachhaltig zu sichern.“
Ausdruck dieser anspruchsvollen Aufgabenstellung ist der Waldumbau. Dazu sollen bis 2045 die Anteile der reinen Nadelholzwälder von 75 auf 42 Prozent gesenkt sowie die Mischwälder von 11 auf 41 Prozent ausgedehnt werden. Dazu werden umfängliche Fördermittel der Europäischen Union zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig sind die Forstleute bemüht, stärker die Gratiskräfte der Natur zu nutzen und statt aufwendiger Pflanzungen die natürlichen Verjüngungen in den Waldumbau einzubeziehen.
Zahlreiche Forstbedienstete und ehrenamtliche Helfer sichern die Erfüllung von Aufgaben der Waldpädagogik und des Naturschutzes. Der Wald ist naturgemäß überproportional (53%) an den ausgewiesenen Naturschutzflächen beteiligt. Buchen- und Eichenwälder unterliegen als FFH-Gebiete europäischem Schutz. Dabei kann es im Einzelfall zu Konflikten mit den Nutzungsinteressen kommen, die jedoch in der Regel mit geeigneten waldbaulichen Maßnahmen abgemildert werden können.
Im Bereich der Erholungsfunktion beklagen zahlreiche Freizeitreiter den Mangel an ausgewiesenen Reitwegen. Dies ist u.E. auf die mangelnde Umsetzung der im Landeswaldgesetz getroffenen Regelungen zurückzuführen.

        


Franziska Schneider

Danke an meine Wählerinen und Wähler

Wie sie sicher wissen, reichten die Stimmen für mich und meine Partei nicht für
ein Landttagsmandat für mich  aus.
Ich bedanke mich trotzdem recht herzlich bei all meinen Wählerinnen und
Wählern und verspreche auch  weiterhin aktiv die Positionen der
Partei DIE LINKE zu vertreten.

Franziska Schneider


 


 

Bürger im Gespräch mit Franziska Schneider und Karsten Knobbe

Bei unserem Sommerfest auf dem Rathaushof Hoppegarten am Sonntag, eine Woche vor den Wahlen, nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zu Gesprächen mit der hiesigen Landtagskandidatin, Franziska Schneider, und dem Bürgermeisterkandidaten und jetzigen Bürgermeister der Gemeinde, Karsten Knobbe. Beide stellen sich am 1. September zur Wahl und warben für eine weitere soziale und nachhaltige Entwicklung des Landes und der Kommune. Dabei erhielten sie Unterstützung von der Landesvorsitzenden der Linkspartei in Brandenburg, Anja Mayer, und der Kreisvorsitzenden ihrer Partei und Kreistagspräsidentin in Märkisch-Oderland, Bettina Fortunato. Singer-Song-Writerin Leona Heine sowie DJ und Sänger, Prabath Rupasinghe sorgten für die musikalische Umrahmung des stimmungsvollen Nachmittags.

 

Renate Adolph

Als Nachrücker für den verstorbenen Genossen Gassmann ist Renate in den Kreistag nachgerückt

Wir wünschen ihr viel Erfolg in dieser Wahlfunktion.

Landtagswahl Brandenburg 2019

Franziska Schneider

Veranstaltungen mit unserer
Direktkandidatin für den Landtag

(hier lesen Sie das Wahlprogramm)

Datum: 12. August 2019, 18 Uhr

Filmveranstaltung "Im inneren Kreis" der BO Woltersdorf und der Roten Hilfe

Über staatliche Spitzel und deren Enttarnung diskutiert mit uns Dr. Volkmar Schöneburg.

Durch den Abend führt Franziska Schneider.

Ort: Alte Schule Woltersdorf, Rudolf-Breitscheid-Str. 27, in Woltersdorf

Datum: 22. August 2019, 18 Uhr

Diskussionabend der BO Erkner
zum NSU-Abschlussbericht im Brandenburger Landtag und dem Sondervotum der Linksfraktion

Referent ist der Obmann des NSU UA im Brandenburger Landtag, Dr. Volkmar Schöneburg.

Durch den Abend führt Franziska Schneider.

Ort: GefAS e.V., Fichtenauer Weg 44, in Erkner

Datum: 25. August 2019, 16-20 Uhr

Wahlkampfabschluss von Karsten Knobbe und Franziska Schneider

Ort: Rathaus Hoppegarten, Lindenallee 14, in Hoppegarten

Datum: 28. August 2019, 19 Uhr

Diskussionabend der BO Neuenhagen
zum Thema Russland mir Kerstin Kaiser

Durch den Abend führt Franziska Schneider.

Ort: Bürgerhaus Neuenhagen, Hauptstraße 2, in Neuenhagen


 


 

CDU, FDP und Grüne bringen AfD-Mann in Spitzenposition

Mit Hilfe von CDU, FDP und Grünen ist in Hoppegarten ein AfD-Mann zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hoppegarten am 20. Juni gewählt worden. Den Vorsitz erhielt die CDU. Und das, obwohl die Wählerinnen und Wähler bei den jüngsten Kommunalwahlen DIE LINKE mit über 22 Prozent der Stimmen mit Abstand als stärkste Kraft in der Gemeinde bestimmt haben.

Wo bleibt da die Moral der ständig und gerade in diesen Tagen proklamierten Ansprüche von CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen, für Demokratie, Nächstenliebe, Freiheit und Weltoffenheit einzustehen? Die einstigen Bürgerrechtler und Friedensaktivisten sollten sich schämen.

Renate Adolph

Vorsitzende DIE LINKE. Hoppegarten