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Ausbildung - Berufliche Erstausbildung

In Brandenburg haben – wie in den anderen neuen Bundesländern auch – Jugendliche wesentlich schlechtere Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten als in den alten Bundesländern. Das Angebot betrieblicher Ausbildungsplätze stagniert auf unzureichendem Niveau. Dies führt zu erheblichen Abwanderungstendenzen von Schulabgängerinnen und Schulabgängern. Zum Ausgleich des Ausbildungsplatzdefizits werden von Bund und Ländern erhebliche Anstrengungen unternommen und finanzielle Mittel eingesetzt. Das Land ist dazu auch durch die Verfassung verpflichtet: „Das Land ist verpflichtet, öffentliche Bildungseinrichtungen zu schaffen und berufliche Ausbildungssysteme zu fördern.“ (Art. 29 Abs. 2 der Landesverfassung Brandenburgs).
Jugendliche, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhalten haben, bekommen auf diesem Weg die Möglichkeit einer außerbetrieblichen Ausbildung (z.B. kooperatives Modell). Allerdings erhalten sie keine Ausbildungsvergütung und haben oftmals schlechtere Chancen auf einen Arbeitsplatz nach Abschluss der Ausbildung. Grundsätzlich führt die immer stärkere Ausweitung des staatlichen Einsatzes – so unverzichtbar sie Interesse sozialer Chancengleichheit ist – zur Unterminierung des dualen Berufsausbildungssystems. Die Verantwortung für die Berufsausbildung liegt in diesem System in erster Linie bei den Unternehmen.
Die PDS setzt sich seit langem dafür ein, die unternehmerische Verantwortung wieder stärker zur Geltung zu bringen. Konkret könnte dies über eine solidarische Umlagefinanzierung realisiert werden: Wer trotz vorhandener Möglichkeiten nicht ausbildet, soll ausbildende Betriebe wenigstens finanziell unterstützen.


Mitglieder des Vorstands

Foto: Claudia Katzer

von links nach rechts

Klaus Otto , Dr. Günter Halt, Renate Adolph, Dr. Frank Galeski, Bianka Schmäke, Karsten Knobbe

Renate Adolph

Als Nachrücker für den verstorbenen Genossen Gassmann ist Renate in den Kreistag nachgerückt

Wir wünschen ihr viel Erfolg in dieser Wahlfunktion.

CDU, FDP und Grüne bringen AfD-Mann in Spitzenposition

Mit Hilfe von CDU, FDP und Grünen ist in Hoppegarten ein AfD-Mann zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hoppegarten am 20. Juni gewählt worden. Den Vorsitz erhielt die CDU. Und das, obwohl die Wählerinnen und Wähler bei den jüngsten Kommunalwahlen DIE LINKE mit über 22 Prozent der Stimmen mit Abstand als stärkste Kraft in der Gemeinde bestimmt haben.

Wo bleibt da die Moral der ständig und gerade in diesen Tagen proklamierten Ansprüche von CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen, für Demokratie, Nächstenliebe, Freiheit und Weltoffenheit einzustehen? Die einstigen Bürgerrechtler und Friedensaktivisten sollten sich schämen.

Renate Adolph

Vorsitzende DIE LINKE. Hoppegarten