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Agenda 21

"Wie erreichen wir vor Ort eine dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität, ohne dabei die Umwelt zu gefährden?"

Die Idee der lokalen Agenda 21 geht auf die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro von 1992 zurück. Mehr als 170 Staaten haben damals ein globales Aktionsprogramm, die Agenda 21, unterzeichnet.
Die zentrale Idee der Agenda 21 ist die Nachhaltigkeit oder auch Zukunftsfähigkeit: Entscheidungen über die künftige Entwicklung müssen ökonomisch, ökologisch und soziale Belange gleichrangig berücksichtigen und dürfen nicht auf Kosten künftiger Generationen getroffen werden.

Die PDS unterstützt Bürgerinnen und Bürger, die unter dem Motto "Global denken, lokal handeln" für eine lokale Agenda 21 in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld wirken und damit einen wichtigen Beitrag zum sozial-ökologischen Umbau des Landes leisten und zur Verbreitung ihrer Erfahrungen beitragen.
Um die Anleitung der Kommunen zu verbessern und die Voraussetzungen für geeignete Organisationsformen zu schaffen fordert die PDS die Landesregierung auf eine Koordinierungsstelle im Land Brandenburg einzurichten mit dem Ziel, professionelle Arbeitsmethoden, etwa durch Projekt- und Zeitmanagement oder Moderations- und Kommunikationstraining sowie die Vernetzung und den gegenseitigen Austausch zwischen lokalen Agendainitiativen zu ermöglichen.

Folgende Handlungsinstrumente und Indikatoren haben sich in Beziehung zur lokalen Agenda bewährt:

Flächennutzungspläne


Stadt- bzw. Stadtteilentwicklungskonzepte


Dorferneuerung


Fachkonzepte Klimasschutz/Energie


Verwaltungsreform und Steuerungsmodell


kommunales Ökoaudit


kommunale Umwelt- und Nachhaltigkeitsindikatoren


Verkehr


Kinderbetreuung und Freizeitmöglichkeiten


Nachbarschaftskontakte

 


Mitglieder des Vorstands

Foto: Claudia Katzer

von links nach rechts

Klaus Otto , Dr. Günter Halt, Renate Adolph, Dr. Frank Galeski, Bianka Schmäke, Karsten Knobbe

Renate Adolph

Als Nachrücker für den verstorbenen Genossen Gassmann ist Renate in den Kreistag nachgerückt

Wir wünschen ihr viel Erfolg in dieser Wahlfunktion.

CDU, FDP und Grüne bringen AfD-Mann in Spitzenposition

Mit Hilfe von CDU, FDP und Grünen ist in Hoppegarten ein AfD-Mann zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hoppegarten am 20. Juni gewählt worden. Den Vorsitz erhielt die CDU. Und das, obwohl die Wählerinnen und Wähler bei den jüngsten Kommunalwahlen DIE LINKE mit über 22 Prozent der Stimmen mit Abstand als stärkste Kraft in der Gemeinde bestimmt haben.

Wo bleibt da die Moral der ständig und gerade in diesen Tagen proklamierten Ansprüche von CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen, für Demokratie, Nächstenliebe, Freiheit und Weltoffenheit einzustehen? Die einstigen Bürgerrechtler und Friedensaktivisten sollten sich schämen.

Renate Adolph

Vorsitzende DIE LINKE. Hoppegarten